BfHo beantragen E-Ladesäule und Trinkwasserbrunnen

Der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Menschen in Hohenlimburg spielt bei zwei Anträgen der Bürger für Hohenlimburg (BfHo) für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung am 1. September die zentrale Rolle.

So fordern die BfHo aufgrund der seit Jahren steigenden Temperaturen die Installation von Trinkwasserbrunnen an der Limburger Freiheit und am Elseyer Dorfplatz. „Die mittlerweile regelmäßigen sommerlichen Hitzeperioden belasten die Gesundheit der Bürger, insbesondere der Senioren“, erläutert der BfHo-Fraktionsvorsitzende Holger Lotz und verweist auf das Klimaanpassungskonzept der Stadt Hagen, in dem von künftig 30 bis 36 Tagen pro Jahr mit Temperaturen von über 30 Grad die Rede sei.
Nichtsdestotrotz habe die Hagener Verwaltung noch 2019 Bedenken gegenüber solchen Trinkwasserbrunnen geäußert, von denen es in Dortmund derzeit 31 Exemplare, in Hagen hingegen kein einziges gibt. Dass die Verwaltung die Errichtung dieser Brunnen ein weiteres Mal ablehnen oder auf die lange Bank schieben kann, glauben die Bürger für Hohenlimburg aber nicht. Schließlich habe das Bundeskabinett gerade erst einen Gesetzesentwurf beschlossen, wonach die Bereitstellung von Leitungswasser durch Trinkwasserbrunnen zur Daseinsvorsorge gehört und Städte somit zum Aufstellen solcher Wasserspender verpflichtet seien.

Zudem beantragen die BfHo die Installation einer öffentlichen Ladesäule für E-Fahrzeuge im Bereich der Möllerstraße. „Obwohl die Elektromobilität als Schlüsseltechnologie für ein sauberes und effizientes Verkehrssystem gilt, gibt es in diesem Bereich keine Ladesäule“, bemängelt Lotz. „Und das, obwohl die Möllerstraße die meistfrequentierte Einkaufsstraße Elseys, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil Hohenlimburgs, ist.“
Da die Stadt Hagen vom selbst prognostizierten Bedarf an Ladesäulen noch weit entfernt sei, müsse eine solche Lademöglichkeit laut Lotz schnellstmöglich errichtet werden: „Denn damit wird nicht nur ein umweltfreundliches Verkehrssystem unterstützt, sondern auch die Attraktivität der Möllerstraße als zentraler Einkaufsbereich Elseys gesteigert.“

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