Umbenennung: Teil des Johanniskirchplatzes wird zu Bürgermeister-Dr.-Emminghaus-Platz

Der Neubau der Johanniskirche und die Vorbereitung der Gründung einer Lateinschule: Mit diesen beiden Impulsen legte der erste ernannte Bürgermeister der Stadt Hagen, Dr. Heinrich Wilhelm Emminghaus, vor rund 276 Jahren wichtige Grundsteine für die Entwicklung der Volmestadt. Anlässlich des 275. Stadtjubiläums im vergangenen Jahr und als Anerkennung des innovativen Schaffens des ersten Bürgermeisters feiert die Stadt Hagen am Samstag, 3. September, von 15 bis 17 Uhr vor der Johanniskirche mit einem Festakt die Umbenennung eines Teils des Johanniskirchplatzes zum „Bürgermeister-Dr.-Emminghaus-Platz“.

Der Festakt wird musikalisch durch den Hagener Musiker Björn Nonnweiler sowie die TeleBigBand um Johannes Bretzing und kulinarisch durch einige Marktbetreiber begleitet. Alle Hagenerinnen und Hagener sind herzlich dazu eingeladen, an der Feier teilzunehmen.

Nachfahre regt Umbenennung an

Mit der symbolischen Umbenennung eines Teils des Johanniskirchplatzes zwischen Johanniskirche und Märkischem Ring kommt die Stadt Hagen der Anregung eines Nachfahren des ersten Hagener Bürgermeisters, Wolf Bernhard Emminghaus, nach, der ebenfalls beim Festakt anwesend sein wird. Auch der ehemalige Hagener Siegfried Ehrmann, der anlässlich des Jubiläumsjahres maßgeblich zur Vervollständigung und Korrektur der Bürgermeister-Galerie in der Lobby des Hagener Rathauses beigetragen hat, wird gemeinsam mit allen Anwesenden die Umbenennung des Platzes feiern. Die Bürgermeister-Galerie ist für Bürgerinnen und Bürger ab Montag, 5. September, wieder öffentlich zugänglich.

Stichtag der Hagener Geschichte

Am 3. September 1746 wurde dem Raum Hagen, zu dem damals etwa 700 Einwohnerinnen und Einwohner zählten, durch einen königlichen Erlass ein ordentlicher Magistrat angeordnet und der Volmestadt damit das Stadtrecht verliehen. Der Magistrat bestand aus neun Bürgern sowie dem promovierten Juristen und ersten ernannten Hagener Bürgermeister, Dr. Heinrich Wilhelm Emminghaus.

In seiner kurzen, dreijährigen Amtszeit setzte sich Dr. Emminghaus für den Neubau der zu klein gewordenen und durch den großen Stadtbrand im Jahr 1724 beschädigten lutherischen Kirche, heute Johanniskirche, ein. Außerdem war er erheblich an der Einrichtung einer weiterbildenden Schule beteiligt, die jedoch erst 1751, rund zwei Jahre nach seinem Versterben, eingerichtet wurde. Durch den Impuls des ersten Bürgermeisters konnte so ein wichtiger Grundstein zur nachhaltigen Entwicklung Hagens zu einer Stadt des Gewerbes und Handels gelegt werden.

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