Mit Chronobiologie zu gesundem Schlaf

 

  • Retardiertes Melatonin – endlich gut schlafen

Ein erholsamer Schlaf ist die Grundlage eines gesunden Organismus‘. Anhaltende Schlafstörungen können Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer und Altersdemenz negativ beeinflussen, wenn nicht gar auslösen. Als vielversprechendes Therapeutikum zur Harmonisierung gestörter Schlaf-Wach-Zyklen gilt heute eine ärztliche Therapie mit retardiertem Melatonin.

Diese Zusammenhänge bestätigt Dipl.-Psychologe Werner Cassel vom Schlafmedizinischen Zentrum am Klinikum der Philipps-Universität in Marburg: „Längerfristig gestörter Schlaf kann zu einer Dauerbelastung von Herz und Gefäßen führen mit den bekannten Risiken für arterielle Erkrankungen, für Herzinfarkt und Schlaganfall.“ Selbst Diabetes und Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Altersdemenz werden mit Schlafstörungen in Zusammenhang gebracht.

 

Melatonin als Taktgeber der Schlafphasen

Schlafende durchlaufen mehrere aufeinander folgende und unterschiedlich tiefe Schlafzustände. Diese als Schlafarchitektur bezeichnete Abfolge wird durch das Hormon Melatonin beeinflusst, dessen Konzentration im Organismus während der Nacht stark schwankt. Eine Melatonin-Zufuhr etwa durch Tabletten ist folglich nur dann sinnvoll, wenn eine naturidentische Wirkstoff-Abgabe gewährleistet ist. Eine Eigentherapie mit Melatonin-Präparaten bspw. aus dem Internet ist keinesfalls ratsam. Die Behandlung von Schlafstörungen gehört in die Hände erfahrener Ärzte.

 

Retard-Tabletten für optimalen Erfolg

Entsprechende Therapie-Entscheidungen fallen häufig zu Gunsten einer Gabe speziell entwickelter, sogenannter Retard-Tabletten, die Melatonin während der gesamten Schlafphase so abgeben, wie es der natürliche Freisetzung entspricht. Häufig wird auch von einem Chronotherapeutikum gesprochen, einem Mittel also, das den natürlichen Ablauf von Schlafphasen wiederherstellt. Eine ärztliche Therapie mit retardiertem Melatonin ist keine „Schlafmittel-Anwendung“, sondern verhilft ohne Abhängigkeits-Risiko zu einem normalen, den Ansprüchen des Organismus‘ entsprechenden Schlafverhalten. Auch wenn sich die ersten Anzeichen einer Besserung häufig recht schnell einstellen, benötigt die Behandlung etwa 14 Tage, bis sich der rhythmisierende Einfluss auf die Schlafbereitschaft ganz entfaltet. Da circadiane Störungen und ihre vielfältigen Folgen komplexe Gesundheitsprobleme sind, ist und bleibt hochwirksames, retardiertes Melatonin trotz seiner sehr guten Verträglichkeit rezeptpflichtig.

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