Starke Leiste bleibt unbelohnt: Bochum verliert gegen Hertha

 

 

Im Westen. (zico) Da war mehr drin, VfL! Trotz starker Leistung und vor allem im zweiten Durchgang deutlicher Dominanz mussten sich die Bochumer im zweiten Heimspiel der Saison Hertha BSC Berlin vor 14.000 Besuchern 1:3 (0:2) geschlagen geben.

Ein erstes Zeichen setzten die Bochumer in der 4. Spielminute, als sich Anthony Losilla aus 18 Metern versuchte, sein Schuss aber zur leichten Beute von Hertha-Keeper Alexander Schwolow wurde. Brenzliger für die Hauptstädter wurde es, als Elvis Rexhbecaj eine Flanke von der linken Seite in den Berliner Strafraum Flanke, Simon Zoller aber einen Tick zu spät mit dem Kopf an den Ball kam – vorbei (29.). Gejubelt wurde wenig später auf der anderen Seite: Suat Serdar, früherer Schalker in Diensten der Berliner, spazierte recht unbehelligt durch die Bochumer Reihen und platzierte die Kugel ins rechte untere Eck – keine Chance für Manuel Riemann (37.). Es kam sogar noch besser für die Gäste, denn nach einem langen Einwurf von Dennis Jastrzembski war Serdar erneut zur Stelle und ließ dabei Armel Bella Kotchap und Vasilios Lampropoulos schlecht aussehen (43.).

Mit der zweiten Halbzeit begann dann ein einseitiges Anrennen der Bochumer Mannschaft auf das Hertha-Tor. Großartig in dieser Phase wie in der gesamten Partie der VfL-Anhang, der sich vom Spielstand überhaupt nicht beeindrucken ließ und seinem Team stimmgewaltig den Rücken stärkte. Nach Danilo Suarez‘ vergeblichem Freistoß-Versuch (57., drüber) war es dann Gerrit Holtmann, der mit einem tollen Solo den Anschlusstreffer einleitete. Sein Abschluss konnte von Schwolow zwar noch per Fußabwehr gehalten werden, doch Zoller stand zum Abstauber parat – 1:2 (59.).

Bochum blieb danach zwar am Drücker, doch im Angriff entwickelte das Team von Thomas Reis nicht genügend Durchschlagskraft. So fiel die Entscheidung in der 78. Minute, als der verletzte Bella-Kotchap dem eingewechselten Herthaner Myziane Maolida nicht mehr folgen konnte. So schloss Maolida souverän zum 3:1 ab, und Manuel Riemann schimpfte wie ein Rohrspatz. Er hätte sich wohl eine frühere Auswechslung des Verteidigers gewünscht und verschwand nach dem Abpfiff ebenso zügig wie verärgert im Kabinentrakt.

Bochum muss nun am kommenden Samstag, 18. September, 15.30 Uhr, zum Deutschen Meister FC Bayern München, wo es schwer werden dürfte, das Punktekonto aufzubessern. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, 26. September, 15.30 Uhr, statt, wenn sich der VfB Stuttgart an der Castroper Straße vorstellt.

 

 

Um Ihnen eine bessere Nutzung unserer Seite zu ermöglichen, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung dieser Website, stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen