Traumkombination sichert dem VfL ersten Heimsieg

Im Westen. (zico) Mit einer ansprechenden Leistung gegen den FC Erzgebirge Aue, der allerdings über eine Stunde lang in Unterzahl agierte, verdiente sich der VfL Bochum den ersten Saisonheimsieg vor 300 Besuchern im Vonovia Ruhrstadion. Noch deutlicher als das 2:0 (0:0)-Endergebnis verdeutlichen 12:0 Ecken die Überlegenheit der Gastgeber.
Bochum spielte von Anfang an kompakt und sicher, setzte auf Vorsicht statt auf lange Bälle und erspielte sich geduldig seine Chancen. Die erste verwertete Soma Nowothny nach einer Freistoßflanke von Thomas Eisfeld zum vermeintlichen 1:0; Referee Nicolas Winter erkannte jedoch zu Recht auf Abseits (16.). Nach einem tollen Angriff über den spielstarken Simon Zoller stand erneut Nowothny im Blickpunkt, setzte seinen Kopfball aber über das gegnerische Gehäuse (23.).
In der 28. Minute dezimierten sich die Gäste selbst, denn Calogero Rizzuto ließ seiner Grätsche gegen Novothny einen weiteren Tritt folgen, den Schiedsrichter Winter als Tätlichkeit wertete – die meisten Beobachter hatten hier eher Geld als Rot erwartet. Vertretbar war der Feldverweis dennoch. Die beste Chance zum 1:0 bot sich bis zur Pause Thomas Eisfeld, dessen Versuch nach einer Soares-Flanke jedoch in der Auer Abwehr hängenblieb (34.).
Nach dem Wechsel blieb der immer deutlicher überlegene VfL geduldig und ging kein Risiko ein beim Versuch, das Bollwerk Erzgebirge zu knacken. Letztlich war es der eingewechselte Robert Zulj, dem es nach einem Versuch von Milos Pantovic auf Vorarbeit von Thomas Eisfeld gelang, die Bochumer per Abstauber in Führung zu schießen (74.). Den Sack zu machte dann der ebenfalls von der Bank gekommene Silvère Ganvoula, der eine Traumkombination abschloss, wie man sie selten sieht: In feinstem Tiki-Taka ließen Danilo Soares, Robert Zulj und Danny Blum die Kugel im Eiltempo durch die eigenen Reihen laufen, bevor sie im Netz der Auer landete (82.).
Beim 2:0 blieb es denn auch, da Aue zu zehnt nicht mehr in der Lage war, sich aufzubäumen und Bochum die Partie routiniert zu Ende spielte. Am kommenden Sonntag, 1. November, 13.30 Uhr, treten die Bochumer beim Schlusslicht Würzburger Kickers an und wollen dort mit einem Sieg ihren Platz im oberen Tabellendrittel festigen.
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