Neue Mikrofontechnik im Hagener Ratssaal macht Sitzungen für Hörgeschädigte barrierefrei

Bislang war es für Hörgeräteträger unmöglich, Sitzungen im Ratssaal ohne Verluste in der Sprachverständlichkeit verfolgen zu können. Durch die Anschaffung entsprechender Sender und Empfänger ist jetzt jede Ratssitzung für hörgeschädigte Menschen barrierefrei.

Die neue Mikrofontechnik im Ratssaal der Stadt Hagen wurde so ausgestattet, dass schwerhörige Bürgerinnen und Bürger die Sitzungen nun auch von der Galerie aus verfolgen können. Sie bietet in den entsprechenden Funkfrequenzen durch eine technische Zusatzausstattung Hörgeräte- und/oder CI-TrägerInnen (CI = CochleaImplantat) die Möglichkeit, sich direkt an die Saalmikrofone anzudocken und so die verschiedenen Wortbeiträge unmittelbar auf den Hörgeräten empfangen zu können. Ermöglicht wird dies durch eine Übertragung per Funk, sodass keine Klangverluste durch die Entfernung von der Galerie in den Ratssaal mehr entstehen.

In der kommenden Ratssitzung am 18. Februar wird die neue Zusatztechnik durch hörgeschädigte Menschen der CI-Selbsthilfegruppe Hagen getestet. Vor der Ratssitzung treffen sich alle Interessierten zu einer kurzen technischen Einweisung mit den Vorsitzenden der CI-Selbsthilfegruppe, Marion Hölterhoff und Dieter Fraune, Ratsfrau Barbara Hanning, dem Vorsitzenden des Beirates für Menschen mit Behinderung, Meinhard Wirth, Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Sozialdezernentin Margarita Kaufmann.

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