Polizei zieht positive Bilanz zum Rosensonntagszug

„Ein friedliches und fröhliches Fest, was die Polizei vor keine Probleme gestellt hat“, sagt der Einsatzleiter der Polizei, Erster Polizeihauptkommissar Ralf Gajewski über den diesjährigen Boeler Rosensonntagszug. So kann insgesamt, wie auch im letzten Jahr, insgesamt eine positive Bilanz gezogen werden

Rund 35.000 Zuschauer lockte das bunte närrische Treiben bei durchgehend trockenem Wetter auf die Straße. Ausgelassen und fröhlich wurde am Rand des Zuges gefeiert. Planmäßig setzten sich die Zugteilnehmer um 14.30 Uhr vom Aufstellort in der Schwerter Straße in Bewegung und nahmen störungsfrei ihren Weg durch Boele. Gegen 16.30 Uhr hatten alle Mottowagen und Gruppen ihr Ziel im Bereich Poststraße / Am Bügel erreicht.

Zahlreiche Polizeibeamtinnen und -beamte waren entlang des gesamten Zugweges und im unmittelbaren Umfeld stark präsent. In einigen Fällen mussten sie einschreiten, weil es zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen kam oder Feiernde über die Stränge schlugen.

Bis 17.45 Uhr mussten 21 Personen zur Verhinderung von Straftaten bzw. Durchsetzung von Platzverweisen in Gewahrsam genommen werden. Der deutliche Schwerpunkt lag dabei im Bereich des Johannes-Hospitals, der von Anfang an besonders im Fokus der Einsatzkräfte stand. In der Spitze befanden sich dort rund 5.000 Jugendliche und Heranwachsende, die teilweise erheblich alkoholisiert waren und sich aggressiv zeigten.

In insgesamt sechs Fällen legten die Beamtinnen und Beamten Strafanzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung vor. In einem Fall wurde ein Polizeibeamter durch einen Schlag vor den Kopf leicht verletzt. In einem weiteren Fall erhielt ein 21-jähriger Hagener eine Ordnungsgwidrigkeitenanzeige, weil er pyrotechnische Gegenstände in die Menschenmenge geworfen hat. In 85 Fällen musste die Polizei Platzverweise erteilen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Hagen fertigten in sechs Fällen Anzeigen wegen wilden Urinierens.

Durch die bewährte Zusammenarbeit von Stadt, Feuerwehr, Polizei sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern der Hilfsorganisationen, aber auch den Verantwortlichen der Karnevalsvereine, konnten die feiernden Narren einen schönen Rosensonntagsszug erleben.

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