SPD sieht „finanziellen Rettungsring“ für das Hohenlimburger Hallenbad

 

Hohenlimburg. Die Bezirksvertretung Hohenlimburg folgte in ihrer letzten Sitzung des Jahres den Argumenten der SPD und forderte die Verwaltung auf, die Sanierung des Richard-Römer-Lennebades zusätzlich auf die Prioritätenliste der förderwürdigen Maßnahmen zu setzen. Auch die Sanierung der Belüftungsanlage der Realschule Hohenlimburg soll dort aufgenommen werden. Abschließend wird der Rat am 10. Dezember über jene Maßnahmen abstimmen, die letztendlich umgesetzt werden sollen.

Eine große Chance, die Sanierungsarbeiten zu finanzieren und damit das Bad für viele weitere Jahre zu erhalten, bietet jetzt das Förderungsgesetz des Bundes für finanzschwache Kommunen. „Wir sollten uns diese Chance nicht entgehen lassen. Denn neben vielen anderen Investitionsschwerpunkten wird gerade die energetische Sanierung von Gebäuden gefördert“, forderte Fraktionsmitglied Mark Krippner in der BV Hohenlimburg. Natürlich könne die Bezirksvertretung nicht über die Verteilung der Mittel beschließen, aber er werde seiner Ratsfraktion einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Eine neue Außenfassade für das Hallenbad in Hohenlimburg sei jedenfalls sinnvoller als beispielsweise die Sanierung des Hagener Autobahnzubringers (ab Landgericht) mit Flüsterasphalt. „Hierfür will die Verwaltung 2,6 Millionen Euro aus dem Fördertopf ausgeben. Ich halte das für unnötig. Wenn wir dort den Verkehrslärm reduzieren wollen, dann sollten wir die Geschwindigkeit für Busse und Lkw auf 50 km/h reduzieren“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Arnusch. Flüsterasphalt sei zudem sehr teuer und wartungsintensiv.

Der Vorstoß der SPD Hohenlimburg ist umso wichtiger, da der Erhalt des Hallenbades an der Lenne nach wie vor auf der Kippe steht. Zwar wird das Bad als gemütliches Familienbad bei den Gästen geschätzt, doch die schlecht gedämmte und unansehnliche Außenhaut und die Heizungsanlage müssten dringend erneuert werden. Für diese Arbeiten hat der Betreiber HagenBad aber weder Rückstellungen gebildet, noch sind bei der Verwaltung Bestrebungen zu erkennen, hier Geld zu investieren.

Darüber hinaus wurde ein weiterer Antrag der SPD-Fraktion einstimmig in der BV-Sitzung beschlossen. So soll die Verwaltung in Halden vor einem neu eröffneten Café an der Berchumer Straße 55 den Gehweg befestigen und eine Absenkung zu den Parkplätzen vor dem Geschäft erstellen. Damit soll die Gefahrenstelle für Fußgänger beseitigt werden.

 

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