Aktion ENERVIE/Mark-E war von langer Hand vorbereitet

Eine seit drei Monaten vorbereitete und auch gegenüber den betroffenen Parteien angekündigte Aktion als Ad-hoc-Entscheidung im Rat zu verkaufen ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Für die SPD-Fraktion sind die Aussagen von Aktiv-Geschäftsführerin Karin Nigbur-Martini in WP/WR vom 14. Mai daher dem Märchenland entliehen.
Hagen Aktiv und die Linke hatten ihren Zusammenschluss mit dem Ziel, je einen Aufsichtsratsposten bei der ENERVIE und bei Mark-E zu ergattern, von langer Hand vorbereitet. Gute Argumente, die Zusammensetzung der Aufsichtsräte gerade in Krisenzeiten nicht zu verändern und das parteipolitische Klima im Rat der Stadt nicht zu vergiften, ließen beide im Vorfeld der letzten Ratssitzung nicht gelten.
„Um den gemeinsamen Coup zu vertuschen stellt sich Hagen Aktiv jetzt hin, macht den gewählten Kandidaten der Linken im Aufsichtsrat der ENERVIE schlecht und stilisiert sich mit dem eigenen Kandidaten im Aufsichtsrat der Mark-E zum Heilsbringer. Der sollte Schlimmeres und damit noch einen Linken verhindern. Was für ein durchsichtiges Possenspiel“,  urteilt SPDFraktionsvorsitzender Mark Krippner über die schlecht inszenierte Reinwaschung der HagenAktiv-Fraktion. Die gilt wohl vor allem den eigenen Anhängern der Wählergruppe, die ihrer Fraktion genau vor dieser Form von Postenschieberei zuvor öffentlich abgeraten hatten.

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