SPD fordert Fahrbahnsanierung und denkt über Kreisverkehr nach

Zum Foto: SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner und der stellv. Bezirksbürgermeister Andreas Schumann begutachten den maroden Straßenbelag kurz vor der Kreuzung Schwerter Straße/Ruhrtalstraße.

Hagen. Tiefe Risse in der Fahrbahndecke, ausgefahrene Löcher und bröselnder Asphalt. Noch im vergangenen Sommer glich der Fahrbahnbelag auf der Schwerter Straße zwischen der Bahnbrücke und der Kreuzung Hohensyburg-/Buschmühlenstraße einer Kraterlandschaft. Als die Rumpelstrecke bereits zu Beschwerden der Autofahrer führte, schickte der Landesbetrieb Straßen NRW seine Arbeiter und Maschinen und wurde damit endlich aktiv. Im Spätsommer wurde die Fahrbahndecke erneuert. Auf der Schwerter Straße selbst konnte der Verkehr zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt werden, Ende September war das Straßenstück wieder ohne Probleme zu befahren.
Doch warum hat der Landesbetrieb die aufwendige Baustelle nicht noch um einige Meter erweitert, um einen weiteren Gefahrenpunkt auf der viel befahrenen Straße zu bannen? Das fragen sich der stellvertretende Bezirksvorsteher Andreas Schumann und SPD- Fraktionsvorsitzender Mark Krippner. Denn ausgerechnet in der scharfen Rechtskurve, in der die Schwerter Straße in die Verbandsstraße mündet, ist der Fahrbahnbelag ebenfalls rissig und durch vielfache Reparaturen ein Sanierungsfall geworden. „Gerade für Zweiradfahrer ist diese Kurve eine Gefahr“, so Mark Krippner. Jetzt geht die Motorradsaison wieder los. Eine Anfrage von Andreas Schumann in der Bezirksvertretung Nord, ob und wann Straßen NRW die Gefahrenquelle beseitigen wird, blieb bislang unbeantwortet. „Das können wir so nicht hinnehmen. Zumindest sollte man miteinander reden können“, so Schumann.
Denn der SPD im Norden und der Ratsfraktion schwebt bei einer möglichen Fahrbahnsanierung eine weitere Lösung zur Entschärfung der Kurve vor. Ein Kreisverkehr, an den sowohl die Schwerter als auch die Verbands- und die Ruhrtalstraße angebunden werden, könnte an dieser Stelle die hohen Geschwindigkeiten bremsen, die dort allzu oft gefahren werden. Platz für einen Kreisverkehr sie hier ausreichend vorhanden. Daher werde die Idee, die Straßensanierung mit dem Bau eines Kreisverkehrs zu verbinden, in diesem Jahr in den entsprechenden Gremien beraten, lautet die Marschrichtung der SPD-Politiker.

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