Vorhandene Sportstätten in Ordnung bringen

Hagen. Die Sportpolitiker innerhalb der SPD-Fraktion nahmen sich jetzt im Rahmen einer Klausurtagung der „Zukunft des Sports“ in Hagen an. Das Ziel müsse es zunächst sein, eine umfassende Bestandsaufnahme der bestehenden Sportinfrastruktur in der Stadt vorzunehmen. In einer sich anschließenden „Sportpolitischen Konferenz“ soll dann ausgearbeitet werden, welche Maßnahmen zunächst zum Erhalt oder aber auch zum Ausbau der vorhandenen Sportstätten ergriffen werden müssen.

Wie sieht die Zukunft für die Profi-, Vereins- und Breitensportler in Hagen aus? Welche Infrastruktur wird benötigt, um die Bedingungen für die Vereine und Verbände noch zu verbessern? Dietmar Thieser, Dennis Schrötter, Andreas Schulte, Nesrin Öcal, der Sportausschuss-Vorsitzende Mark Krippner und Peter Arnusch regen an, dass die Verwaltung detailliert aufzeigt, wie es um die sportliche Infrastruktur in Hagen bestellt ist. Nur so ließen sich auch Defizite aufzeigen, die dann gezielt abgearbeitet werden können. „Bevor wir uns neuen Projekten zuwenden sollten wir zunächst einmal unsere Augen auf die Sportstätten und Sportgeräte richten, die wir bereits haben.

Hier gilt es, eine ganze Menge in Ordnung zu bringen“, so das Fazit des sportpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Dietmar Thieser.     Darüber hinaus verursachten auch in Hagen immer noch zu viele alte Anlagen hohe Kosten. Dem veränderten Freizeitverhalten sowie dem demografischen Wandel müsse ebenfalls Rechnung getragen werden. Geschlossene und aufgegebene Sportanlagen müssten in Bauland umgewandelt und umgehend vermarktet werden. Die Einnahmen, so die Sportexperten, müssten aber auch dem Sport wieder zugutekommen können und eben nicht irgendwo im Haushalt versickern. So habe die Stadt Oberhausen unlängst ein auf Konzentration und Vermarktung bezogenes Sportstättenpaket geschnürt und arbeite Schritt für Schritt an der Umsetzung. Zukunftspläne, die nach Ansicht der Sportpolitiker auch in Hagen endlich umsetzbar sein müssten.

Dass auf Betreiben der SPD Hagen die Einführung der Sportstätten-Nutzungsgebühr per Ratsbeschluss zunächst abgewendet wurde, habe insbesondere bei den Vereinssportlern und natürlich bei den Vereinsvorständen für Erleichterung gesorgt. Weder werde den Sportlerinnen und Sportlern in die Tasche gegriffen noch müssten sich die Vereine Gedanken über die Bewältigung eines Bürokratiemonsters machen. Das, so Mark Krippner, solle auch in Zukunft so bleiben.

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