Restrukturierung der GWH muss Einsparung bringen

Ohne eine glaubhaft dokumentierte Einsparung von 500 000 Euro wird es mit der SPD- Fraktion keine Restrukturierung der Gebäudewirtschaft Hagen (GWH) geben. Das machte die SPD am Donnerstag unmissverständlich im Haupt- und Finanzausschuss deutlich, nachdem bereits der Betriebsausschuss der GWH einen Tag zuvor von der Verwaltung eingefordert hatte, die nötigen Sparvorschläge im Rahmen des Projektes darzulegen. Das Ziel ist es, den städtischen Eigenbetrieb GWH Ende des Jahres aufzulösen und zeitgleich einen neuen Fachbereich Gebäudewirtschaft zu installieren.

In dem jetzt vorgelegten Arbeits- und Zeitplan des Projektes sei aber nicht zu erkennen, wie die halbe Million Euro eingespart werden können, kritisierte Horst Wisotzki in der Sitzung des HFA und wollte von CDU-Kämmerer Christoph Gerbersmann wissen: „Was passiert denn, wenn Sie zum Schluss erkennen müssen, dass mit der Restrukturierung gar kein Geld gespart werden kann?“ Die Antwort überraschte nicht nur Bürgermeister Wisotzki, sondern alle Mitglieder des Hauptausschusses. „Dann ist das eben so“, antwortete der Kämmerer lapidar und erntet damit harsche Kritik vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Mark Krippner: „Als wir die Sportstätten- Nutzungsgebühr abgeschafft haben, da hat der Kämmerer für Hagen den Weltuntergang prognostiziert. Die 180 000 Euro waren ebenfalls im Haushaltssicherungsplan verankert und wurden lauthals eingefordert. Wenn Ende des Jahres 500 000 Euro fehlen sollten, dann ist das eben so.“

Hier werde eindeutig mit zweierlei Maß gemessen, und das werde sich die SPD von der Verwaltung nicht gefallen lassen. „Wir wollen in der Anfangsphase des Projektes wissen, ob wir am Ende tatsächlich Geld allein mit der Restrukturierungsmaßnahme sparen. Sonst brauchen wir uns die Mühe gar nicht machen, so einen gut aufgestellten Eigenbetrieb aufzulösen“ so Mark Krippner. Auch lassen die Sozialdemokraten das Argument nicht zu, sie hätten der Maßnahme ja bereits zugestimmt. Dazu Mark Krippner: „Wir haben immer gesagt, dass wir dem HSP mit Vorbehalt zustimmen und uns jede einzelne Maßnahme noch einmal genau anschauen werden. Das ist auch hier der Fall.“

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