Verbesserung des städtischen Internetangebots

Mit den städtischen Multimedia-Angeboten, insbesondere der städtischen Homepage und der Präsenz in sozialen  Netzwerken befasst sich zurzeit die Hagener SPD. Deren Vorstandsmitglied Nils Szuka hat die Angebote der Stadt durchleuchtet und regt nunmehr eine professionelle Überarbeitung der Angebote an. Gerade die Homepage könnte nach Auffassung der Genossen eine Renovierung gebrauchen. Hierzu Nils Szuka: „Die städtische Homepage hat sicherlich vor einigen Jahren den Ansprüchen genügt und wurde zu Recht gelobt. Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben.“ Sensibilisiert wurde das SPD-Vorstandsmitglied durch die Homepages anderer nordrhein-westfälischer Städte und Gemeinden. In zahlreichen Städten stehen den Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Besuchern und Unternehmen moderne Internetseiten zur Verfügung. „Homepages sind heutzutage kein reines Medium zur Informationsbereitstellung mehr, sondern gleichzeitig eine Art virtuelles Rathaus, Informationsportal für Besucher, ein Medium zum Standortmarketing und Visitenkarte für Unternehmen und Arbeitgeber. Diesem Anspruch muss ein modernes Internetangebot gerecht werden.“

Die Hagener SPD fordert demnach für die städtische Homepage eine optische, wie auch inhaltliche Neugestaltung. Parteichef Timo Schisanowski: „Die Homepage muss ansprechend und aktuell sein und darf sich auch ruhig etwas vom Standard abheben. Zudem müssen die Bürger und Unternehmen auf einen Klick notwendige Informationen und Unterstützung bei Anregungen oder Antragstellungen finden. Ein potentieller Bauherr muss intuitiv über die Homepage geleitet werden und alle Infos und Formulare zu seinem Bauantrag ebenso finden wie weitere Unterstützungsangebote. Bisher verlieren sich viele Menschen in einem Wust gut gemeinter Informationen. Nils Szuka ergänzt: „Wenn viele Menschen nach Hagen pendeln, zeigt dies, dass wir ein attraktiver Standort zum Arbeiten sind, die Menschen aber woanders wohnen. Vielleicht kann ein attraktives Internetangebot den ein oder anderen dazu bringen, über einen Umzug nach Hagen nachzudenken? Wenn beispielsweise Menschen von außerhalb in der Stadt eine Stelle antreten werden sie zuerst im Internet Informationen über die Stadt Hagen suchen.“
Die SPD ist sich hierbei der knappen Haushaltsmittel bewusst und regt deshalb an, in der Stadtverwaltung zunächst eine Gruppe interessierter Mitarbeiter mit der Neukonzeption zu befassen und die Kooperation mit umliegenden Bildungseinrichtungen  zu suchen.

 

Timo Schisanowski
Timo Schisanowski

Timo Schisanowski: „Wir haben in der Verwaltung viele hervorragende Mitarbeitende. Deren Kraft und Innovationsfreude könnte in einer internen Arbeitsgruppe zur Renovierung des Internetangebots genutzt werden. In der Folge könnte man dann mit Informatikern und Webdesignern von FernUni, FH Südwestfalen oder FH Dortmund kooperieren um das Projekt auf den Weg zu bringen.“ Der Vorstand der Hagener SPD wird nunmehr die Fraktion im Rat um die Übernahme der Initiative in einem Antrag bitten. Der Fraktionsvorsitzende Mark Krippner zeigt sich offen für den Partei-Vorstoß: „Gerade im Bereich Bürgernähe kann hier einiges geschafft werden. Und wenn sich dies noch positiv auf das Image der Stadt auswirken kann, sind wir mit dabei. Wir werden das Thema gerne in den Rat bringen.“

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