SPD-Fraktion begrüßt „Interfraktionellen Arbeitskreis Wasser“

Hagen. „Eine historische Entscheidung ist es Wert ausgiebig und umfassend beraten zu werden“, kommentierte SPD-Ratsherr Werner König den jetzt im Hauptausschuss ins Leben gerufenen „Interfraktionellen Arbeitskreis Wasser“.

Auslöser einer erneuten Beratung darüber, ob die Trinkwassergewinnung in Hengstey aufrechterhalten werden soll oder ob Hagen in Zukunft das Trinkwasser aus Westhofen bezieht, ist ein Antrag der SPD-Fraktion. Darin werden alternative Überlegungen zur Diskussion gestellt, die auf die Ertüchtigung des Wasserwerkes in Hengstey und auf eine langfristige Übertragung der Hagener Wasserversorgung an die Wirtschaftsbetriebe Hagen (WBH) abzielen. Im Gegensatz dazu hatte die Verwaltung in ihrem Beschlussvorschlag das Aus für Hengstey und die Kooperation mit den Wasserwerken Westfalen empfohlen.

Nach dem Ratsbeschluss vom 18. September, in dem der Rat einstimmig beschlossen hatte Alternativen zu prüfen und dabei maßgeblich zu berücksichtigen, dass die Wasserversorgung Hagens als ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand verbleibt und von ihr betreut und gesteuert wird, ist der Beschlussvorschlag der Verwaltung für die SPD-Fraktion so nicht zu akzeptieren. „Wir haben daher noch einmal vorgeschlagen alle Möglichkeiten, Optionen und Varianten miteinander zu diskutieren. Ob uns das bis zur entscheidenden Ratssitzung am 11. Dezember gelingt, muss sich zeigen“, so Werner König.

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Die von der CDU geäußerte Kritik, die SPD wolle mit ihrem Antrag die ENERVIE als Strom-, Gas- und Wasserversorger „filetieren“, weist die SPD-Fraktion weit von sich. So wird in dem Antragsentwurf deutlich dargestellt, dass die Betriebsführung für die Wasserversorgung bei Mark E bzw. der ENERVIE verbleiben soll. Damit würden auch die Synergieeffekte, die ENERVIE beim gleichzeitigen Vertrieb von Strom, Gas und Wasser hervorhebt, ebenso erhalten bleiben wie die Personalstruktur. Dass die Mitarbeiter sowohl der ENEVIE als auch der WBH in ihren Beschäftigungsverhältnissen nicht benachteiligt werden dürfen, ist für die SPD bei allen Überlegungen in die Zukunft eine Selbstverständlichkeit.

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