SPD-Fraktion lehnt weitere Einsparungen beim Sport ab

Hagen/Hohenlimburg. Die SPD-Fraktion wird weitere Konsolidierungen im Sport zukünftig ablehnen. Diese politische Richtschnur legte Dietmar Thieser für die kommenden Jahre im Sportausschuss am Dienstag fest. Der sportpolitische Sprecher der SPD reagierte damit auf das Vorhaben der Verwaltung, den Vereinen jetzt und damit ihren Mitgliedern eine Sportstätten-Nutzungsgebühr aufzubürden. Der Hagener Sport habe in den vergangenen Jahren schon reichlich zur Konsolidierung des Haushaltes beigetragen. So betrügen die Aufwendungen für den Produktbereich Sport lediglich noch 7,8 Millionen Euro, was den viertniedrigsten Aufwand im städtischen Haushalt darstellt.
„Wir haben die Verwaltung aufgefordert, nach anderen Einsparungsmöglichkeiten zu suchen. Außerdem soll das Rathaus uns erst einmal erklären, wie groß der Verwaltungsaufwand ist, um diese unsinnige Nutzungsgebühr bei den Hagener Vereinen einzutreiben.“
Der Vorstoß der Verwaltung hatte schon vor der Sitzung des Sportausschusses für Verärgerung in der Politik gesorgt, weil die Verwaltung der Öffentlichkeit bereits ein Konzept vorgestellt hat, über das weder beraten noch entschieden worden war. So behandelte der Sportausschuss den Tagesordnungspunkt am Dienstag auch als 1. Lesung und wird in einer weiteren Sitzung erneut beraten. Eine Entscheidung über die Sportstätten-Nutzungsgebühr wird letztlich im Rat gefällt.

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