Horst Wisotzki Gast der Bürger für Hohenlimburg

Diskutierten über Hohenlimburger Themen: Oberbürgermeister-Kandidat Horst Wisotzki (SPD, links) und Frank Schmidt, Fraktionschef der Bürger für Hohenlimburg.

Wisotzki Gast der Bürger für Hohenlimburg: 

„Hallenbad erhalten – Stadtfest länger feiern“

Hohenlimburg. In „die Höhle des Löwen“ hatten im Vorfeld der Kommunalwahlen am 25. Mai die Bürger für Hohenlimburg beide Hagener Oberbürgermeisterkandidaten zu getrennten Veranstaltungen ins Haus Nordhoff eingeladen. Vor rund 40 Besuchern nahm zunächst SPD-Kandidat Horst Wisotzki auf dem orangenen Sofa Platz, um sich von BfHo-Fraktionschef Frank Schmidt zu Hohenlimburger „Knackpunkten“ auf den Zahn fühlen zu lassen. Was hat Hohenlimburg unter welchem Oberbürgermeister zu erwarten? – das wollen die nur an der Lenne kandidierenden Bürger für Hohenlimburg in den beiden Talkrunden herausfinden.

 In Sachen Detailwissen erwies sich Horst Wisotzki bei den aktuellen Themen als sattelfest. Eines der Hauptanliegen der Bürger für Hohenlimburg ist derzeit der Erhalt des Richard-Römer-Lennebades – ein Thema, das auch Wasser auf die Mühlen des 62-jährigen SPD-Kandidaten spülte. Schließungsbestrebungen erteilte Wisotzki eine klare Absage, und auch auf Taschenspielertricks will er nicht hereinfallen. Sollte, wie vor circa zehn im Falle Kirchenbergbad geschehen, aus heiterem Himmel ein nur mit hohem finanziellen Aufwand zu behebender Schaden ins Feld geführt werden, um eine Schließung zu rechtfertigen, will Wisotzki dies nicht tatenlos hinnehmen: „Dann gibt es genaue Untersuchungen durch Dritte.“ Schmidt kündigte für ein solches Szenario sogar juristische Schritte an.

Ein weiteres Ärgernis in Hohenlimburg sind die Öffnungszeiten beim Hohenlimburger Stadtfest. Im vergangenen Jahr war das Ordnungsamt rigoros und in barschem Ton gegen Händler vorgegangen, die nach 24 Uhr noch Speisen und Getränke unter freiem Himmel angeboten hatten. Die Bürger für Hohenlimburg hatten danach erfolgreich in der Bezirksvertretung beantragt, den Verkauf bis 2 Uhr zu gestatten, doch die Stadt Hagen hatte diesem Beschluss zunächst nicht Folge leisten wollen.

Nur weil in diesem Jahr mit dem Stadtfest auch das 40-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum zwischen Hohenlimburg und Bruck an der Mur gefeiert wird, gab die Verwaltung der BfHo-Initiative doch noch nach. „Was aber ist in den kommenden Jahren?“ wollte Frank Schmidt vom früheren Feuerwehrchef Wisotzki wissen. „Ich kenne das Problem von der Hasper Kirmes her – solche Feste gehören zur Lebenskultur, auch über Mitternacht hinaus. Da muss man mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vorgehen. Notfalls brauchen wir eine ordnungsbehördliche Gemeindesatzung, die die entsprechenden zeitlichen Rahmenbedingungen festlegt“, so Wisotzki.

Im Hinblick auf die Hohenlimburger Innenstadt nannte Schmidt ein weiteres Problem. „Die Neugestaltung des Bahnhofsbereiches mit einem Nahversorgungszentrum hat nicht die versprochenen Impulse für die Fußgängerzone gebracht“, so Schmidt: „Wie wollen Sie hier für Belebung sorgen?“ In dieser Angelegenheit möchte Horst Wisotzki die richtigen Gesprächspartner an einen Tisch bringen: „OB, Rat und Bezirksvertretung müssen mit den Hauseigentümern an einem Strang ziehen, um bauliche Maßnahmen wie zum Beispiel Zusammenlegungen von Ladenlokalen auf den Weg zu bringen. Für solche Maßnahmen gibt es entsprechende Fördertöpfe, die es anzuzapfen gilt. Hilfreich wäre auch die Ansiedlung eines attraktiven, großen Ankerbetriebes am anderen Ende der Fußgängerzone.“

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte sich Wisotzki den Fragen der Bürger, die sich um Themen wie die geplante Amprion-Höchstspannungsleitung über Wohngebiete und die langsame Internetverbindung in Berchum und Tiefendorf sowie um die Feinstaubbelastung an den Hohenlimburger Hauptverkehrsachsen drehten. Auf der Suche nach Lösungen gingen die Diskussionen hierüber zum Teil sehr ins Detail, blieben aber stets konstruktiv.

Nach dem Sozialdemokraten Wisotzki wird sich dann am Montag, 5. Mai, 19 Uhr, Erik O. Schulz, Kandidat von CDU, Grünen und FDP, im Haus Nordhoff in die Höhle des Löwen wagen. Auch für diese Veranstaltung kann man sich unter Ruf 0160-8528970 anmelden.

 

 


Um Ihnen eine bessere Nutzung unserer Seite zu ermöglichen, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung dieser Website, stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen