Warum gesunder Schlaf so wichtig ist: Schlafstörungen stören mehr als nur den Schlaf

Der Zusammenhang zwischen Nachtruhe und sowohl körperlicher als auch mentaler Gesundheit ist tiefgreifend. Anhaltende Schlafstörungen können erhöhten Blutdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer und Demenz wenn nicht auslösen, so doch stark negativ beeinflussen. Melatonin, das berühmte „Dunkelheitshormon“, hilft in einer retardierten Zubereitungsform, die innere Uhr wieder in den Takt zu bringen und so zahlreiche Gesundheitsrisiken positiv zu beeinflussen.

 

Bei gesunden Menschen fällt der Blutdruck nachts um etwa 10 Prozent ab – sofern der Schlaf ungestört und in seinem Ablauf normal ist. Liegen jedoch Schlafstörungen vor, schüttet der Organismus weiter Stresshormone aus und belastet das Herz-Kreislaufsystem. Andersherum verhindert dauerhafter Bluthochdruck erholsamen Nachtschlaf. Die erhöhte Herz- und Gefäßbelastung kann langfristig weitreichende Konsequenzen haben. Bluthochdruckpatienten haben ein 1,59-faches Risiko für arterielle Erkrankungen, ein 1,36-faches für Herzinfarkt und ein 1,22-faches für Schlaganfall. Selbst Diabetes und Krankheiten wie Alzheimer und Demenz können mit Schlafstörungen zusammenhängen.

 

Mit Melatonin zurück zur Normalität

Ein gesunder, erholsamer Schlaf wird hauptsächlich durch das Hormon Melatonin gesteuert, das bei einsetzender Dunkelheit eine gesunde Müdigkeit auslöst und für ein gutes Ein- und Durchschlafen sorgt. Bei vielen Schlafstörungen und bei Bluthochdruckpatienten liegt ein Mangel an Melatonin vor. Will man dem abhelfen, muss die Zufuhr die natürliche Melatoninproduktion sozusagen kopieren. Die einzige Zubereitungsform, die während der Nacht eine gleichmäßige Freisetzung garantiert, wird in der Fachsprache als ‚retardiert‘ bezeichnet. Nur eine solche retardierte Freisetzung löst einen natürlichen, naturidentischen Schlaf mit allen seinen teils sehr unterschiedlichen Phasen aus. Von einer solchen Therapie profitieren selbst Alzheimerpatienten, deren Wach-/Schlafverhalten zum Leidwesen von Angehörigen und Pflegepersonal komplett irregulär werden kann. Eine Therapie mit retardiertem Melatonin ist keine „Schlafmittel-Anwendung“, sondern verhilft zu einem normalen, den Ansprüchen des Organismus‘ entsprechenden Schlafverhalten. Obwohl die ersten Anzeichen einer Besserung recht schnell einsetzen, kann es durchaus etwa 14 Tage dauern, bis sich der Schlafrhythmus normalisiert. Eine Therapie mit retardiertem Melatonin ist sehr gut verträglich, dennoch gehört sie grundsätzlich in die Hand eines Arztes.

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