Spannung bei der Wahl zum Vorsitz: Rolf Kampe bleibt Chef der BfHo

 

Überraschend verlief die Jahreshauptversammlung der Bürger für Hohenlimburg (BfHo) am Donnerstagabend in der Gaststätte Limmeg, denn mit Thomas Simon stellte sich neben Amtsinhaber Rolf Kampe unerwartet ein zweiter Kandidat zur Wahl des 1. Vorsitzenden. Kampe ist seit 2016 Vorsitzender der BfHo, Simon war von 2010 bis 2016 sein Vorgänger, trat dann aber aus familiären Gründen kürzer.

Nachdem der erste Wahlgang mit 6 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung eine Pattsituation ergab, entschied Rolf Kampe den zweiten Wahlgang mit 8 zu 4 Stimmen bei ebenfalls einer Enthaltung für sich. Einstimmig wurde danach Thomas Simon zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt; der bisherige „Vize“ Holger Lotz trat nicht mehr für dieses Amt an. Kassierer bleibt Peter Arnusch, als Beisitzer fungieren Michael Schuh, Holger Lotz, Frank Schmidt, Christina Pollok und Bernd Pollok. Kassenprüfer wurden Siggi Menzel, Ehrenmitglied Jürgen Asmuth und Werner Böcker.

Thomas Simon betonte, seine Kandidatur beruhe nicht auf Vorbehalten gegenüber Rolf Kampe, sondern auf dem eigenen Wunsch, die BfHo-Politik wieder stärker mitgestalten zu wollen. Dies werde er nun als 2. Vorsitzender im Einklang mit Kampe tun.

Vor den Wahlen hatten Rolf Kampe sowie Holger Lotz (Bezirksvertretung) und Frank Schmidt (Stadtrat) erfolgreiche Jahresbilanzen vorgelegt. Während der Vorsitzende den Blick auf das Engagement bei Aktionen wie „Kauf ein Teil mehr“ und dem Hohenlimburger Lichtermarkt lenkte, ging Holger Lotz auf die politischen Erfolge in der BV ein. Von 26 Anträgen wurde kein einziger abgelehnt; unter anderem haben sich die Bürger für Hohenlimburg erfolgreich für einen Förderantrag zur Sanierung des Richard-Römer-Lennebades und für den Schutz der Fußgänger in der Hohenlimburger Innenstadt eingesetzt.

Frank Schmidt stellte heraus, dass man auch als kleine Oppositionsfraktion im Hagener Stadtrat etwas bewegen kann. „Die Zustimmungsquote für die gestellten BfHo-Anträge liegt bei 81,7 Prozent“, hat Schmidt errechnet. Als herausragenden Erfolg bezeichnete er die Erhöhung der Zuschüsse an den Hohenlimburger Schwimmverein, mit der das Fortbestehen des Henkhauser Freibades gesichert wurde.

Die Bürger für Hohenlimburg wollen ihren politischen Einsatz 2020 mit viel Tatendrang fortsetzen und dabei auch weiterhin auf den direkten Kontakt mit den Bürgern setzen. Auf einer Klausurtagung am 14. und 15. März sollen die künftigen Schwerpunkte des BfHo-Programms besprochen und festgelegt werden.

 

 

 

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