Hagen erhält 12 Millionen Euro Fördermittel aus dem Digitalpakt Schule

Eine bessere digitale Technik mit interaktiven Tafeln, Displays und WLAN in Schulen – dafür soll der Digitalpakt Schule 2019 NRW sorgen, der nach langen Verhandlungen zwischen dem Bund und den Ländern am 17. Mai 2019 unterzeichnet wurde. Für die kreisfreie Stadt Hagen ergibt sich nach dem Zuwendungsschlüssel eine Förderung von 12.018.861 Millionen Euro. Das nordrhein-westfälische Kabinett hat nun den Weg für die Auszahlung der Mittel aus dem milliardenschweren Digitalpakt des Bundes freigemacht: Seit dem 15. September 2019 können Schulträger Anträge bei den Bezirksregierungen stellen. Dabei erhalten alle Schulträger ein bestimmtes Förderbudget aus dem Digitalpakt.

 

Digitale Kompetenz zu erlangen, ist gerade für Schülerinnen und Schüler von entscheidender Bedeutung im Hinblick auf eine verantwortungsvolle Nutzung von Medien und um gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt im 21. Jahrhundert zu erhalten. Die Stadt Hagen treibt ein entsprechendes Projekt zur strukturierten Umsetzung der Vorhaben mit den Schulen, dem Fachbereich Bildung und dem Hagener Betrieb für Informationstechnologie (HABIT) voran, damit eine geordnete und zeitgerechte Realisierung erfolgen kann.

 

Vor der Antragstellung entscheiden die politischen Gremien im Rahmen eines Medienentwicklungsplans der Stadt Hagen über die Bedingungen. Pflicht und Voraussetzung für das Beantragen von Zuwendungen ist ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept. Dieses ist auf der Grundlage des Medienentwicklungsplans mithilfe einer durch das Land vorgegebenen Strukturvorlage vom Schulträger mit jeder Schule zu entwickeln.

 

Im Vorfeld mussten Bundestag und Bundesrat eine verfassungsrechtliche Grundlage für den Digitalpakt schaffen. Finanziert wird die Förderung aus dem Digitalinfrastrukturfond des Bundes. Die Bundesmittel sollen unter anderem für die Vernetzung in Schulgebäuden und Lernplattformen verwendet werden. Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, sodass der Eigenanteil der Schulträger bei zehn Prozent liegt.

Um Ihnen eine bessere Nutzung unserer Seite zu ermöglichen, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung dieser Website, stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen