Bürger für Hohenlimburg auf allen Ebenen aktiv: Hallenbad sanieren – Polizeiwache besetzt halten

 

380kv-Leitung, nächtliche Schließung der Polizeiwache, Radwegplanung – Hohenlimburg steht derzeit in einigen Belangen mit dem Rücken zur Wand. Die Freie Wählergemeinschaft Bürger für Hohenlimburg, so wurde auf der Jahreshauptversammlung vor wenigen Tagen in der Gaststätte Limmeg deutlich, setzt sich als Oppositionspartei nach Kräften dafür ein, auf diesen und anderen Arbeitsfeldern das Bestmögliche für Hohenlimburg herauszuholen und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück.

Aus dem Vereinsgeschehen berichtete zunächst der 1. Vorsitzende Rolf Kampe. Der 52-Jährige verwies auf die regelmäßigen BfHo-Aktionen unter dem Motto „Kauf ein Teil mehr“ sowie auf die Präsenz auf dem Hohenlimburger Lichtermarkt, wo die Bürger für Hohenlimburg Reibekuchen zum Erhalt des Richard-Römer-Lennebades verkauft hatten. Finanziell unterstützt hat man zudem den Hohenlimburger Schwimmverein und den TuS Oege bei der Unterhaltung ihrer vereinseigenen Immobilien. „Zusätzlich zu den regelmäßigen Sitzungen der Rats- sowie der Bezirksvertretungsfraktion finden Vereinssitzungen statt, in denen die Bürger für Hohenlimburg politische Inhalte diskutieren und Standpunkte dazu festlegen“, resümierte Kampe, der auch auf die Restaurierung des Buswartehäuschens vor dem Oeger Vereinsheim hinwies.

Aus der Bezirksvertretung trug anschließend BfHo-Fraktionschef Holger Lotz vor: „Unsere BV-Fraktion hat im vergangenen Jahr 38 Anträge, davon 8 mit anderen Fraktionen gemeinsam, gestellt; dazu kamen diverse Anfragen. Beantragt wurde zum Beispiel der Erhalt der historischen Dachträger im Zuge der Modernisierung des Bahnhofes Hohenlimburg, die kürzlich realisierte Aufstellung zweier Tore auf dem Katernberg Sportplatz, die Kontrolle der Sprengvorgänge im Steinbruch Donnerkuhle, das Erstellen eines integrierten Handlungskonzeptes für Hohenlimburg, Verbesserungen des ÖPNV in Hohenlimburg, eine verbesserte Unterbringung der Volkshochschule in Hohenlimburg sowie verträgliche Abstandsregelungen beim Aufstellen von Windenergieanlagen in Hagen und Hohenlimburg.“

Die Mitglieder der Fraktion nahmen an Veranstaltungen, Diskussionsrunden, Klausurtagungen teil, wie „HAGENplant 2035“, Infoveranstaltung des Quartiersmanagment Hohenlimburg, Stadtbezirkskonferenzen und Treffen zum Thema Windkraft. Des Weiteren standen Sportstätten -, Spielplatz- und Schulbereisungen auf dem Programm. Und letztlich wurde auch die Einrichtung eines Wohnmobil-Stellplatzes erfolgreich vorangetrieben.

Für die Ratsfraktion sprach deren stellvertretender Vorsitzender Frank Schmidt: „Als ehrliche und verbindliche Gesprächspartner sind wir keinem der beiden politischen Lager zuzuordnen, sondern nur der Sache verpflichtet. Daher erstellen wir mit beiden Seiten Anträge, fungieren aber noch öfter auch als alleinige Antragssteller und finden mit unseren Anliegen oftmals trotzdem Mehrheiten im Rat.“

Themen der Ratsanträge waren unter anderem die Rechtmäßigkeit stationärer Blitzanlagen, der Breitbandausbau, Freifunk, die Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs, die Gefährdung von Brücken durch Spannungsrisskorrosion, der Beitritt von Hagen und Hohenlimburg in das Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt, das Lärmaufkommen an den Autobahnen, das Fördermittelmanagement, die Umstellung von Computer-Betriebssystemen im Hagener Rathaus, die Windenergie sowie der Verkaufsoffene Sonntag zum Herbst-Bauernmarkt.

Mit Dringlichkeitsanträgen in Ausschüssen konnte die Fraktion unter anderem die Rettung der Hasper Lachsstation auf den Weg bringen, das Stattfinden des Verkaufsoffenen Sonntags anlässlich des Hohenlimburger Herbst-Bauernmarktes sichern sowie die drastische Reduktion von Ausgabestellen für Gelbe Säcke verhindern. Weitere Themen waren hier unter anderem das Umweltprojekt Plastikpiraten an Schulen, der Erhalt der Hohenlimburger Polizeiwache und die Sanierung des Richard-Römer-Lennebades.

Das Mitwirken in Arbeitskreisen, an Runden Tischen, Lenkungskreisen und Kommissionen zählte ebenfalls zu unseren Aufgaben. Hier sind zum Beispiel die Schulkommission, die Sportkommission, der Lenkungskreis Wohnen, der Arbeitskreis ÖPNV sowie die Arbeitskreise zu ISEK und INSEK zu nennen. Die Vertreter der BfHo waren zudem auf dem Deutschen Städtetag und beim Fachforum öffentliche Bäder des DSV präsent, folgten Einladungen zu Veranstaltungen etwa zum Thema Amprion und sind überall präsent, wenn politisch diskutiert und gehandelt wird. Zuletzt hat die Ratsfraktion die Fridays for Future-Bewegung kontaktiert und ist mit den Schülern übereingekommen, deren Ideen in die politischen Gremien einzuspeisen. Aktiv in den Fachausschüssen und Beiräten sind Bernd und Christina Pollok, Holger Lotz, Rolf Kampe, Thomas Simon sowie Peter Arnusch und Frank Schmidt tätig.

Mit dem Selbstverständnis, eine starke, unabhängige Hohenlimburger Kraft zu sein, wollen die Bürger für Hohenlimburg auch in diesem Jahr weiter arbeiten.

 

 

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