VfL Bochum bleibt nach 2:1-Sieg gegen MSV im Aufstiegsrennen

 

Im Westen. (zico) Dank einer starken Leistung inklusive Raketenstart besiegte der VfL Bochum zum Pflichtspielauftakt 2019 den MSV Duisburg mit 2:1 (2:0). Vor 17.810 Zuschauern bleiben die Ruhrstädter damit im Rennen um einen Spitzenplatz und dürfen weiter von der Rückkehr ins Fußball-Oberhaus träumen.

Viele Blicke ruhten zu Beginn auf VfL-Neuzugang Simon Zoller, der auch nicht lange auf Kostproben seines Könnens warten ließ. Jan Gyamerah tankte sich auf der rechten Seite durch und suchte im Zentrum den Ex-Kölner, der aber einen Schritt zu spät kam (8.). Zoller blieb der Hauptdarsteller der Anfangsphase und machte sich nach nicht einmal 15 Minuten im Dress der Bochumer für seinen neuen Arbeitgeber bezahlt. Nach einem abgeblockten Schuss von Sidney Sam landete das Leder beim Mann mit der Nummer 9, und der überwand MSV-Keeper Felix Wiedwald zum 1:0 für Bochum (13.).

Die Platzherren wollten gleich nachlegen, und der Ball zappelte wenig später auch erneut im Duisburger Netz. Kapitän Anthony Losilla stand bei der Hereingabe von Jan Gyamerah aber laut Schiedsrichtergespann mit der Fußspitze im Abseits (16.). Der VfL blieb auch weiterhin am Drücker: Nach einer Ecke von Sam sprang Patrick Fabian am höchsten und köpfte den Ball zum 2:0 in den Duisburger Kasten (21.). Besser hätte es im Vonovia Ruhrstadion kaum für die Heimischen laufen können.

Bochum blieb bis zur Pause die dominierende Mannschaft, besaß auch weiterhin die besseren Chancen, doch es blieb zunächst beim Zwei-Tore-Vorsprung.

Nach dem Wechsel bemühte sich das Team von MSV-Trainer Thorsten Lieberknecht zwar um den Anschluss, hatte aber nicht die Qualität, um die Bochumer dauerhaft unter Druck zu setzen. Die Abwehr um Fabian und den erneut starken Danilo Soares zeigte kaum eine Blöße. Allenfalls ein Schuss von Moritz Stoppelkamp brachte Beschäftigung für VfL-Torwart Manuel Riemann, der aber souverän parierte (58.). Die Duisburger wurden nun aber zusehends mutiger, hatten nun mehr Ballbesitz und verlagerten das Spiel mehr in die Bochumer Spielhälfte.

Dutt reagierte und brachte Sebastian Maier für den Torschützen Zoller (64.). Das zeigte Wirkung. In seiner ersten Aktion bediente Maier in der Mitte Tom Weilandt, der sich auf engstem Raum durchsetzte und Wiedwald zu einer Glanztat zwang (65.). Mit Silvère Ganvoula kam dann für Lukas Hinterseer für die letzten 20 Minuten ein weiterer torgefährlicher Spieler (71.), der kurz nach seiner Einwechslung gleich drei starke Szenen hatte, letztlich aber erfolglos blieb. Auch Dominik Baumgartner, Neuzugang aus Innsbruck, scheiterte denkbar knapp an der Torlatte (74.). Doch dann kam ein dicker Patzer von Manuel Riemann, der den Erfolg des VfL noch einmal in Frage stellte. Der Keeper faustete einen Kopfball-Querschläger von Baumgartner unbedrängt nach hinten, und Havard Nielsen nickte zum 1:2-Anschlusstreffer ein (79.).

Der VfL blieb jedoch ruhig und verschaffte sich immer wieder Entlastung. Die letzte zarte Duisburger Chance hatte Dustin Bomheuers, doch sein Kopfball wurde zur Beute von Riemann, der sich von seinem Malheur nicht verunsichern ließ. So blieb es beim 2:1.

Drei weitere Punkte können für die Bochumer am kommenden Sonntag, 3. Februar, 13.30 Uhr, beim SV Sandhausen hinzukommen, der aktuell auf Relegationsplatz 16 rangiert.

 

Bildzeilen – BOCMSV1

 

 

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Stimmungsvoll in die Niederlage: Die Fans des MSV Duisburg fielen immer wieder unangenehm mit dem Einsatz von pyrotechnischen Leuchtmitteln auf. (Foto: zico)

 

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