Hagen bleibt dauerhaft ans Fernverkehrsnetz angebunden

Spitzengespräch mit NRW-Bahnchef: Hagen bleibt dauerhaft ans Fernverkehrsnetz angebunden – Einschränkungen im Berlin-Verkehr von März bis Oktober unvermeidlich

Auf Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz fand am heutigen Montag (28. Januar) ein Spitzengespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn (DB) für das Land Nordrhein-Westfalen, Werner J. Lübberink, weiteren Bahnvertretern sowie dem Hauptgeschäftsführer der SIHK zu Hagen, Dr. Ralf Geruschkat, im Hagener Rathaus statt. Hintergrund waren die angekündigten, baustellenbedingten Einschränkungen im Fernverkehr von und nach Berlin in der Zeit von Mitte März bis Mitte Oktober dieses Jahres. Oberbürgermeister Schulz und Dr. Geruschkat machten gegenüber den Bahnvertretern noch einmal sehr deutlich, welch große Bedeutung eine regelmäßige Hauptstadtverbindung für die Menschen aus Hagen und den Nachbarstädten sowie insbesondere auch für die Belange der Unternehmen in dieser so starken Wirtschaftsregion hat.

 

Der Konzernbevollmächtigte der Bahn gab eingangs seiner Positionierung erneut die klare Zusage, dass der Haltepunkt Hagen dauerhaft in der ICE-Netzplanung verankert bleiben wird. „Damit“, so Oberbürgermeister Schulz, „ist sichergestellt, dass die Fernverkehrsanbindung unserer Stadt und der gesamten Region auch für die Zukunft langfristig garantiert ist. Und zwar nicht nur in Richtung Berlin, sondern auch in Richtung Süden. Das ist die gute und verlässliche Botschaft, die Herr Lübberink zu unserem gemeinsamen Gespräch mitgebracht hat!“

 

Die von März bis Oktober eintretenden Einschränkungen im Fernverkehr von und nach Berlin sind nach den nochmaligen, detaillierten Einlassungen der Bahn allerdings unvermeidlich – insbesondere mit Blick auf die engen Taktungen zum Regionalverkehr. „Diese Kröte“, so Oberbürgermeister Schulz, „werden wir bei allem verständlichen Ärger schlucken müssen. Wir sind zugleich aber froh, dass auch in dieser Zeit zumindest eine stündliche Umsteigeverbindung – wahlweise über Hamm oder Hannover – erhalten bleibt. Im Durchschnitt bedeutet dies für die Reisenden nach Berlin eine Verlängerung der Fahrtzeit von gut 30 Minuten.“

 

Jenseits dieser tagesaktuellen Thematik vereinbarten die Stadtspitze und der Konzernbevollmächtigte für NRW einen regelmäßigen Gedanken- und Informationsaus-tausch, der ab sofort im Halbjahresrhythmus stattfinden wird. Dabei soll intensiver als bisher zum Beispiel über die Fortschritte bei der Sanierung des Hauptbahnhofes sowie der weiteren Bahnhöfe im Hagener Stadtgebiet seitens der Bahn berichtet werden. Beim Thema Tunneldurchstich zum geplanten Gewerbegebiet „Westside“ wurde zudem eine enge Abstimmung der Planungsprozesse zwischen Stadt und Bahn vereinbart, um Synergien im Rahmen der Sanierung des Hauptbahnhofes zu nutzen

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