Tom Weilandt sorgt für die Erlösung: 2:1-Siegtor gegen Aue in der Nachspielzeit

 

Im Westen. (zico) Den ein oder anderen Punkt hat der VfL Bochum im Verlauf dieser Saison noch in den Schlussminuten verloren, gegen Erzgebirge Aue jedoch lief der Hase andersrum: Über 92 Minuten waren gespielt, als Tom Weilandt für die Bochumer den spektakulären Siegtreffer zum 2:1 (0:1) über den FC Erzgebirge Aue erzielte. Damit bleiben die Männer von Trainer Robin Dutt unter den Top fünf der Zweiten Bundesliga und halten Kontakt zu den Aufstiegsrängen.

Von Anfang an sahen die 17.021 Zuschauer im Vonovia Ruhrstadion eine packende Partie, in der Tom Weilandt schon in der ersten Minute den Führungstreffer auf dem Fuß hatte. Nach knapp 20 Sekunden schickte Görkem Saglam seinem Teamkollegen Tom Weilandt auf die Reise, doch der Bochumer scheiterte an Aues Schlussmann Martin Männel. Fast postwendend dann der Schock für die Gastgeber: In einem Konter passte Florian Krüger auf Pascal Testroet, und der schloss souverän zur 1:0-Gästeführung ab (2.). Die Erzgebirgler schalteten nun auf Defensivfußball um und stellten sich den Angriffen des VfL entgegen. Zunächst mit Erfolg, denn bei Großchancen wie Robert Tesches strammem Schuss aus der Distanz zeigte sich Männel auf dem Posten (9.). Bis zur Halbzeit mühte sich Bochum nach Kräften, kam aber nicht zu zählbaren Erfolgen.

Nach dem Wechsel drängten die Platzherren auf den Ausgleich, zunächst in Person von Sidney Sam, dessen Schuss kurz nach Wiederbeginn zur Ecke abgefälscht wurde (47.). Lukas Hinterseer hatte danach eine gute Kopfballchance, die Kugel rauschte jedoch knapp vorbei (52.). Nach einer weiteren Standardsituation beförderte Tesche die Kugel dann ins Netz, doch Vorlagengeber Hinterseer stand zuvor im Abseits – der Treffer zählte nicht (54.). Auch im weiteren Verlauf stand Aue das Glück zur Seite: Dennis Kempe foulte Tom Weilandt im Strafraum, doch Hinterseer setzte den fälligen Strafstoß an den Pfosten (61.). Der Österreicher erhielt dann Unterstützung im Sturmzentrum – Silvère Ganvoula nahm Sams Stelle ein (63.).

Nun sollte der Erzgebirge-Damm endlich brechen. Über Umwegen landete die Kugel vor den Füßen Weilandts, der aus zentraler Position abzog und Männel zum 1:1-Ausgleich überwand (72.). Doch der VfL wollte mehr und gab weiter Gas. So wurde Anthony Losilla im Strafraum von Fabian Kalig gefoult, doch diesmal blieb Dr. Robert Kampkas Pfeife stumm (81.). Als sich alle schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, fiel doch noch der erlösende Siegtreffer: Eine Hereingabe leitete Ganvoula weiter auf Weilandt, und der hämmerte den Ball mit Vehemenz zum 2:1 in den Torwinkel. Die Freude beim Bochumer Anhang kannte danach kaum Grenzen, denn Referee Kampka pfiff das Spiel gleich darauf ab.

Zum nächsten Spiel tritt der VfL Bochum am Sonntag, 2. Dezember, 13.30 Uhr, beim 1. FC Magdeburg an. Das nächste Heimspiel des VfL ist dann am Montag, 10. Dezember, 20.30 Uhr, wenn der FC St. Pauli im Vonovia Ruhrstadion gastiert.

 

 

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