Hohenlimburger Bauverein investiert in die Zukunft

Der Hohenlimburger Bauverein setzt seinen Konsolidierungskurs fort und stellt sich konsequent den Herausforderungen der Zukunft. Dies wurde auf der Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft deutlich, die vor wenigen Tagen im Bürgersaal an der Herrenstraße stattfand.

Vorstandsvorsitzender Ulrich Schulze-Witteborg nannte zunächst Eckdaten, die das erfolgreiche Wirtschaften der Bauvereinsverantwortlichen belegen. Verbindlichkeiten konnten abgebaut werden. Ein Jahresüberschuss in Höhe von 281.000 konnte  realisiert werden, weil sich der Bauverein von Wohnungen an Ebendstraße, Wuragstraße, Alter Hohlweg und Im Bardensiepen getrennt hat. Im Bestand hat der Bauverein nun noch 1.825 Wohnungen.  Ein Bilanzgewinn von 52000€ konnte erreicht werden.

Bestärkt sieht sich die Genossenschaft in ihrem Bestreben, sich von nicht mehr zeitgemäßem Wohnungsbestand zu trennen oder aber Geld für Sanierungen in die Hand zu nehmen, vom sogenannten „Spars-Gutachten“. Professor Guido Spars regt darin an, in den nächsten zehn Jahren rund 3.500 Wohnungen in Hagen und Hohenlimburg vom Markt zu nehmen, um mehr Dynamik in den Wohnungsmarkt zu bringen und Vermietern auskömmliche Erträge für den vermieteten Wohnraum zu ermöglichen.

Im Zuge der Dynamisierung des Wohnungsmarktes sollen auch neue Häuser errichtet werden. Diesem Anspruch wird der Bauverein derzeit mit dem Neubau eines Hauses mit 14 Wohnungen an der Brauhausstraße gerecht. Weitere 14.000 Quadratmeter stehen der Genossenschaft in den nächsten Jahren zur Neubebauung zur Verfügung, zum Beispiel am Hacheney und Im Spieck. Spürbar aufgewertet durch den Anbau von Balkonen wurden 24 Wohnungen. Die Leerstandsquote in den Beständen des Bauvereins sank gegenüber dem Vorjahr von 6,35 Prozent auf 5,26 Prozent.

Insgesamt sahen die Mitglieder der Vertreterversammlung die Bilanz als überzeugend an und entlasteten Vorstand sowie Aufsichtsrat einstimmig. Zur Wiederwahl kandidierten die Aufsichtsräte Kerstin Beilke und Martin Haurand, die sich ebenso über das ungeteilte Vertrauen der Versammlung freuen durften. Eine besondere Ehrung wurde Manfred Holzrichter zuteil, der dem Aufsichtsrat seit nunmehr 25 Jahren angehört und dafür mit einem Präsentkorb bedacht wurde.

 

 

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