Bochumer Serie endet an der Försterei: Union schlägt VfL und bleibt Zweitligist

Im Westen. (zico) Nach neun Spielen ohne Niederlage hat es den VfL Bochum am Sonntag im mit 22.012 Besuchern ausverkauften Stadion An der Alten Försterei erwischt: Beim 1. FC Union Berlin musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Dutt mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Die bis unter die Haarspitzen motivierten „Eisernen“ sicherten sich mit dem Sieg den Klassenerhalt, während Bochums vor dem Anpfiff ohnehin eher theoretischen Chancen auf den Relegationsplatz Richtung 1. Bundesliga endgültig vertan sind.

Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Platzherren. Mit frühem Pressing drängten die Rot-Weißen den VfL tief in die eigene Hälfte und ließen den Bochumern wenig Zeit und Platz für einen geordneten Spielaufbau. So musste Keeper Manuel Riemann nach einen eklatanten Fehlpass von Robert Tesche gegen Simon Hedlund (18.) in höchster Not retten. Die Blau-Weißen antworteten mit der ersten eigenen Torannährung. Nach einer Ecke von Kevin Stöger griff sich Union-Keeper Daniel Mesenhöler den Schuss von Lukas Hinterseer knapp vor der Torlinie (20.). Gegenüber hatte Riemann Glück, als nach einer von Christopher Trimmel vors Tor geschlagenen Ecke und Kenny Prince Redondos Kopfball der Querbalken für Bochum rettete (32.). Kurz vor der Pause durfte Union dann jubeln: Eine Hereingabe von Trimmel konnte Skrzybski in der Mitte nicht verwerten, doch am zweiten Pfosten kam Redondo ans Leder und lies Riemann aus vier Metern keine Abwehrmöglichkeit.

Zu Beginn des zweite Durchgangs legten die Berliner nach – allerdings mit tatkräftiger Unterstützung des VfL: Danilo Soares wollte eine Flanke zu Riemann zurückköpfen, der Keeper die Kugel jedoch direkt abfangen, und so köpfte der Brasilianer anstatt seinem Keeper in die Arme ins leere Tor. Nach knapp einer Stunde stand dann der ohnehin schwach pfeifende Unparteiische  Robert Schröder im Mittelpunkt. Bei einem Kopfballversuch wurde VfL-Mittelfeldmotor Stöger ganz klar mit beiden Armen zu Boden gestoßen, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm.

Die Partie plätscherte dann lange dem Ende hingegen, doch dann kam Robbie Kruse. Der Australier wurde auf dem linken Flügel auf die Reise geschickt und brachte das Leder halbhoch nach innen. Dort lauerte Hinterseer und vollendete trocken zum 1:2 (87.). Zwar warf der VfL noch einmal alles nach vorn, doch in der ersten Minute der Nachspielzeit brachte Skrzybski mit seinem Treffer zum 3:1 den Sieg für die Eisernen unter Dach und Fach. Für die Bochumer bedeutete das die erste Niederlage nach neun Spielen, für Union den Klassenerhalt.

Zum Saisonabschluss erwartet der VfL am Sonntag, 13. Mai, 15.30 Uhr, im Vonovia Ruhrstadion den SSV Jahn Regensburg.

 

 

 

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