Schaurig-schöner „Fantasy Freitag“ entführte in die Welt des Horrors

Die Fans von spannenden Gruselgeschichten kamen vor wenigen Tagen beim 4. Fantasy-Freitag in der Hohenlimburger Stadtbücherei voll auf ihre Kosten. Büchereileiterin Charlotte Lehmann und Organisator Bernd Pollok begrüßten dazu ein rundes Dutzend Interessenten, die sich trotz sommerlicher Temperaturen der Literatur widmen wollten.

Den Anfang im von Frank Schmidt launig moderierten Programm machte die Essenerin Talira Tal. Sie las aus dem ersten Band ihrer Reihe „Die Gilde der Rose – Dämonenfessel“. Darin kämpft Hexe Freyja Rose gegen einen Dämon, wobei ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite stehen.

Die Hernerin Sophie Fawn sorgte dafür, dass es schaurig weiterging. Ihren ersten Roman schrieb sie bereits in der siebten Klasse und konnte seitdem den Stift kaum aus der Hand legen. Ob sexy Rockstar, frecher Kobold oder geflügelter Wolf – sie alle sind in ihren Werken vertreten. In ihrem Buch „Ranjana – Vertraue auf deine Stärke“ geht es um seltsame Vorkommnisse in einer starren, von der männlichen Oberschicht regierten Gesellschaft.

Danach stellte sich Stephanie Drechsler, Nachwuchsautorin aus Hohenlimburg, dem Publikum vor. Ihr Erstling „Die Wächter der Aristeia“ handelt von der Zombieapokalypse. Nach dem Ausbruch der Untoten trifft Heldin Tara auf eine kleine Gruppe, die sich in Sicherheit vor den Zombies bringen will. Da dies aber scheitert, beschließen sie, einen neuen, geschützten Staat zu errichten, um die Werte der Menschen aufrechtzuerhalten und die Normalität wiederherzustellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich den lebenden und toten Feinden und schließlich sich selbst stellen.

Zum Abschluss entführte Paul M. Hermann alias Bernd Pollok, Hohenlimburgs literarischer Gänsehautmeister, in die Karpaten. „Blutroter Karpatenschnee“ heißt sein bislang erfolgreichstes Werk, in dem Paul M. Hermann auch viel Humor beweist. Obendrein gab er eine Kostprobe aus seinem neuen Werk, das in Teilen auch in Hohenlimburg spielt.

Insgesamt erlebten die Besucher eine gelungene Mischung aus Phantasie und Horror, und so stieß der Büchertisch in der Pause und nach Ende der Lesung auf großes Interesse. Freunde des Genres dürfen sich schon jetzt aud die fünfte Auflage des „Fantasy-Freitag“ freuen.

 

 

 

 

 

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