Weil ich so gerne Kuchen backe: Trauben-Nuss-Gugelhupf

Den Kuchen habe ich meiner Mutter mal zum Muttertag gebacken. Sie konnte es kaum glauben, das ich sowas hinbekommen habe. Deswegen war ich erst mal ein bisschen beleidigt. Aber dann habe ich mich doch noch loben lassen 😉

Mein kleines Missgeschick blieb natürlich unerwähnt. Ich persönlich möchte direkt einen Tipp geben: Lasst die Trauben aus dem Kuchen weg. Sie werden ganz schrumpelig beim Backen und das gibt ein komisches Mundgefühl. Vielleicht geht es aber nur mir so?

Probiert’s aus. Nur für den Fall der Fälle, ich hab’s euch ja gesagt. Ich lasse jedenfalls die Trauben weg und dekoriere statt dessen mit Walnüssen.

Zutaten:

400 g kernlose Trauben

220 g weiche Butter

200 g Zucker

5 Eier

220 g Mehl (und ein bisschen für die Form zum aussieben)

1 Pkg. Vanillezucker

1 TL Backpulver

100 g Haselnüsse

50 ml trockener Weißwein

Kuvertüre, geraspelte weiße Schokolade und Schokoplätzchen

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Gugelhupf-Form mit etwas Butter einfetten und mit Mehl aussieben. Die Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, anschließend abkühlen lassen. Die Trauben waschen, vom Stiel entfernen und ein wenig trocken tupfen. Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unter Rühren hinzugeben, sodass sich das Volumen der Masse verdoppelt. Mehl und Backpulver unterrühren. Die Haselnüsse grob hacken und zusammen mit den Trauben unter den Teig heben.

Den Teig in die vorbereitete Gugelhupf-Form füllen und gleichmäßig verteilen. Danach in den vorgeheizten Backofen schieben und auf mittlerer Schiene rund 40 Minuten backen (Stäbchenprobe). Anschließend den noch heißen Kuchen mit dem Weißwein beträufeln und auf dem Rost auskühlen lassen. Mit dunkler Schokoladenglasur überziehen, geraspelte weiße Schokolade drauf streuen, kleine Schokoladenplätzchen einstecken oder nach Belieben dekorieren.

Das Rezept stammt, leicht abgewandelt, aus der wunderbaren „Polzerei“. Daniel hat sich sehr darüber gefreut, dass ich den Kuchen gebacken habe. Und hier, last but not least, mein eingangs erwähntes Missgeschick.


Es ist nicht alles Gold, was glänzt und nicht jeder Kuchen fluppt aus der Backform. Kann vorkommen. Einfach Ärmel hochkrempeln und noch einmal backen.

 

 

Mehr Rezepte finden Sie hier auf dem Blog LeckerEssenKochen

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