Betrug in Hohenlimburg – Variante des „Enkelticks“

Am Donnerstag, 15.02.2018, kam es zu zwei Betrugsdelikten in Hagen.

Eine 84-Jährige in Hohenlimburg erhielt gegen 14:30 Uhr einen Anruf. Es meldete sich die vermeintliche Nichte, die angab, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden. Ein angeblicher Notar bestätigte die Angaben am Telefon. Daraufhin ging die Hagenerin mit ihrem Ehemann (87) zur Bank und hob einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag ab. Der vermeintliche Notar erklärte in einem weiteren Anruf, dass er einen Mitarbeiter vorbeischicken wolle, um das Geld in Empfang zu nehmen. Wenig später erschien ein Mann vor dem Haus des Ehepaares, der sich als Mitarbeiter des Notars ausgab und das Geld mitnahm. Als die 84-Jährige ihre (echte) Nichte zurückrief, stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte.

Der Mann, welcher das Geld abholte, wird wie folgt beschrieben: 25-30 Jahre alt, 160-170 cm groß, sportliche Statur, dunkel gekleidet, Kapuze in das Gesicht gezogen.

Wenige Stunden zuvor, gegen 11:00 Uhr, versuchten es Betrüger bereits mit der gleichen Masche bei einer 87-Jährigen in der Reichsbahnstraße. Auch hier fragte eine vermeintliche Bekannte am Telefon nach Geld und Wertgegenständen. Da die Hagenerin jedoch alles verneinte, erschienen die Täter nie an der Wohnung ihres Opfers.

In beiden Fällen ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

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