Abstiegsangst in Bochum nach 0:1 gegen Bielefeld

 

Im Westen. (zico) Dunkle Wolken über dem Vonovia Ruhrstadion: Der VfL Bochum musste in der Montagspartie des 20. Spieltags bei trostlosem Regenwetter die zweite Heimniederlage binnen einer Woche hinnehmen und steht nun noch tiefer im Tabellenkeller. Gegen die Arminia aus Bielefeld unterlag die Elf von Jens Rasiejewski im Vonovia Ruhrstadion mit 0:1 (0:0).

Die Bochumer starteten gefällig, Bielefeld jedoch besaß die erste Großchance, als Patrick Weihrauch sich nach einer Flanke von Andreas Voglsammer der Bewachung von Luke Hemmerich entzog und frei zum Kopfball kam. Felix Dornebusch im VfL-Tor hatte jedoch keine Mühe, den Ball zu halten. In der 24. Minute antworteten die Gastgeber: Eine Ecke von Kevin Stöger landete über Umwege bei Kapitän Anthony Losilla, der direkt aus der Drehung abzog, jedoch aus kurzer Distanz nur den herauseilenden DSC-Schlussmann Stefan Ortega traf (24.).

Auch ein feiner Angriff über den mit einem Hackentrick zaubernden Robbie Kruse und Stöger, dessen scharfe Hereingabe der hereingrätschende Johannes Wurtz nur um Zentimeter verfehlte (36.), brachte keinen Erfolg. So ging es torlos in die Pause.

Die zweite Halbzeit brachte wenig klare Chancen. Nach einem Foul von Hemmerich gab’s dann aber doch Grund zum Jubeln, und zwar für die mit Pyrotechnik zündelnden Bielefelder Fans:  Aus 17 Metern Entfernung zirkelte Florian Hartherz den fälligen Freistoß passgenau über die Mauer hinweg in den Winkel (68.). Die Bochumer blieben, angetrieben vom spielfreudigen Einwechselspieler Sidney Sam, zwar weiter bemüht, aber ohne durchschlagene Ideen in der Offensive. Vier Minuten vor dem Ende fiel sogar fast das 2:0 für die Arminia: Der eingewechselte Leandro Putaro bediente Konstantin Kerschbaumer mustergültig, doch Keeper Dornebusch rettete im Eins-gegen-Eins-Duell mit einer überragenden Aktion (87.). Im Gegenzug traf Tim Hoogland aus bester Position die Kugel nicht richtig. Der VfL wollte, doch auch Losilla hatte kein Glück: Sams Flanke köpfte der Franzose aus fünf Metern über den Kasten (90.).

So blieb es beim knappen Vorsprung für die Ostwestfalen. Der VfL rutscht damit noch tiefer in die Krise. Am kommenden Sonntag, 4. Februar, 13.30 Uhr, geht es für die Blau-Weißen bei Dynamo Dresden darum, den Sturz auf einen Abstiegsplatz zu verhindern.

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