Wintersturm „Friederike“: Betreten des Hagener Waldes verboten

Für alle Wälder im Hagener Stadtgebiet gilt ab sofort eine ordnungsbehördliche Verordnung zur Gefahrenabwehr. Das Regionalforstamt Ruhrgebiet mit Sitz in Gelsenkirchen hat diese aufgrund der erheblichen Gefahren für Leib und Leben der Menschen in Folge des Wintersturms Friederike erlassen. Das Betreten des Hagener Waldes zum Zweck der Erholung ist bis einschließlich 18. Februar untersagt. Eine Verlängerung ist möglich.

Ein paar wichtige Fakten zur Verordnung im Überblick:

  • Erlassen wurde die Verordnung vom Regionalforstamt Ruhrgebiet.
  • Sie gilt ausschließlich für das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung.
  • Das bedeutet, dass Bürger, die im Wald wohnen, natürlich zu Ihren Häusern auf den entsprechenden Fahrwegen fahren oder gehen dürfen. Die angrenzenden Waldflächen (abseits der Wege und Hausgrundstücke) dürfen aber nicht betreten werden.
  • Öffentliche Straßen, die nicht vor Ort mit entsprechenden Schildern und Maßnahmen gesperrt worden sind, dürfen befahren werden.
  • Der Ruheforst kann betreten werden. Der gesamte Ruheforst ist auf eventuelle Gefahrenstellen hin kontrolliert worden und diese wurden auch beseitigt.
  • Hinweisschilder werden an den Wanderparkplätzen, den Standorten der Wald-Informationstafeln und den stark frequentierten Waldeingangsbereichen angebracht.
  • Bürger, die vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Verbote verstoßen und den Wald zum Zwecke der Erholung betreten, handeln ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

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