Bochumer 0:2-Schlappe im Revierderby gegen Duisburg

Im Westen. (zico) Bittere Enttäuschung für den VfL Bochum: Zum Auftakt nach der Winterpause unterlagen die Mannschaft von Trainer Jens Rasiejewski im Revierderby dem MSV Duisburg mit 0:2 (0:2). Die Bochumer unter den 17.564 Zuschauern im Vonovia Ruhrstadion quittierten die Niederlage mit lang anhaltenden Hochstätter-raus-Rufen und wiesen damit dem Sportvorstand die Schuld für die schlechte Tabellenplatzierung des Zweitligisten zu.

Dabei stellten die Bochumer zu Beginn das aktivere Team. Immer wieder versuchten die Blau-Weißen, mit Angriffen über die Außenpositionen die Abwehr der Zebras zu knacken. Die erste dicke Chance gab`s in der zehnten Spielminute: Ein Freistoß von Kevin Stöger rauschte an Freund und Feind vorbei, und Johannes Wurtz fehlte aus dem Gewühl heraus eine Fußlänge zum 1:0.  Fünf Zeigerumdrehungen später wartete Stöger dann im Strafraum zu lange, der Ball kam über Umwege zu Wurtz, und der Angreifer setzte die Kugel aus der Drehung gut einen halben Meter über den Kasten.

Doch auch die Duisburger spielten munter mit. Bei einer scharfen Hereingabe von Ahmet Engin fehlten Stanislav Iljutcenko zwei Meter vor dem Tor nur Millimeter zum Erfolg (21.). Der MSV kam nun besser in die Partie und traf: VfL-Keeper Felix Dornebusch hatte fünf Minuten vor der Pause keine Chance gegen Iljutcenkos Schlenzer aus 17 Metern in den Winkel. Die Hausherren hatten im Angriff den Ball verloren und wurden eiskalt von den Duisburgern ausgekontert. Noch vor den Pause mussten die Bochumer den zweiten Treffer hinnehmen. Vitaly Janelt legte Enis Hajri im Strafraum, Kevin Wolze übernahm die Verantwortung und versenkte den fälligen Strafstoß sicher (45.).

VfL-Coach Rasiejewski reagierte in der Halbzeit und brachte Lukas Hinterseer sowie Selim Gündüz für Neuzugang Philipp Ochs und Stefano Celozzi. Viel Betrieb auf Bochumer Seite aber machte vor allem Robbie Kruse, der das Spiel im Mittelfeld antrieb, letztlich aber kaum Abnehmer für seine Pässe fand. Glück hatten die Bochumer zwanzig Minuten vor dem Ende: Engin setzte zum Flügellauf an und bediente Kingsley Onuegbu mustergültig, doch der frisch eingewechselte Duisburger Publikumsliebling brachte es fertig, die Kugel aus zwei Metern am leeren Tor vorbeizuschießen.

Wer eine packende Schlussphase erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Der VfL mühte sich redlich, kam aber kaum zu gefährlichen Aktionen. Und wenn man mal in aussichtsreicher Position auftauchte, dann wollte der Ball einfach nicht ins Tor wie bei Wurtz‘ Flachschuss in der 87. Minute. So brachte der MSV das Ergebnis mit einer stabilen Defensive souverän über die Zeit.

Das nächste Spiel der Bochumer steigt am Montag, 29. Januar, 20.30 Uhr, wenn der DSC Arminia Bielefeld im Vonovia Ruhrstadion gastiert.

 

 

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