Iserlohn erfolgreich bei Bewerbung um Teilnahme am Transatlantic Exchange

Iserlohn ist eine der fünf deutschen Städte, die  am Transatlantic Exchange (WCTE) 2018 teilnimmt. Die Nachricht über die erfolgreiche Bewerbung konnten Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, die Vorsitzende des Iserlohner Integrationsrates Erbil Eren und Jochen Köhnke, Leiter des Ressorts Kultur, Migration und Teilhabe, sowie die Vertreter der weiteren Projektbeteiligten Diakonie Mark Ruhr, AWO, Verein Lebenswert und Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis gestern (18. Januar) im Rahmen eines Pressegespräches im Iserlohner Rathaus mitteilen.

„Ich bin stolz, dass Iserlohn mit einem kompetentem Team dabei ist. Ganz sicher wird die Teilnahme an diesem Programm wertvolle Hinweise und Impulse für unsere lokale Integrationsarbeit bringen“, freute sich Bürgermeister Dr. Ahrens über die erfolgreiche Bewerbung.

Der Transatlantic Exchange (WCTE) ist ein Austauschprogramm für Integrationspraktiker und -leiter aus den USA und Deutschland, die sich für die Integration von Flüchtlingen und Einwanderern einsetzen. Das Programm bringt jährlich über 40 Personen aus neun Städten zusammen, um bewährte Verfahren und innovative Ansätze für Integrationsinitiativen auf lokaler Ebene auszutauschen.

Die Idee zur Bewerbung beim WCTE hatte Jochen Köhnke aus Münster mitgebracht. Erbil Eren hatte die Anregung aufgenommen und sie gemeinsam mit den weiteren Projektbeteiligten in die Tat umgesetzt.

WCTE-Teilnehmer erweitern ihre Netzwerke und lernen wichtige neue Fähigkeiten zu Themen wie Gemeindeengagement, Flüchtlingsarbeit, positive Kommunikation, lokale Politikentwicklung, Evaluierung und vielen anderen Bereichen, die für die Schaffung einer einladenden Gemeinschaft wichtig sind, in der alle Mitglieder erfolgreich sein können.

Jede Gemeinschaft, die am Transatlantic Exchange teilnimmt, wird durch eine Delegation vertreten, die sich aus Vertretern der lokalen Regierungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Flüchtlings-Umsiedlungsbehörden, interreligiösen Organisationen und anderen relevanten Integrationsinitiativen zusammensetzt. In Iserlohn sind das neben dem Integrationsrat die Diakonie Mark Ruhr, die AWO, der Verein Lebenswert und die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis.

Das Programm umfasst 10-tägige gegenseitige Besuche in jedem Land. Dort nehmen die teilnehmenden Gemeinden an Treffen mit Führungskräften im Bereich der Integration von Einwanderern teil, treffen Flüchtlinge, entwerfen Aktionspläne und informieren sich über lokale und nationale Einwanderungspolitik. Außerdem werden die Hauptstädte beider Länder besucht, um hochrangige Treffen mit Regierungs- und NGO-Vertretern zu ermöglichen.

Die Teilnahme am Austausch ist kostenfrei. Der Transatlantic Exchange trägt sämtliche anfallende Ausgaben. Zudem erhalten die Teilnehmer professionelle Kontakte, Schulungen und neue Ideen, von denen ihre Gemeinden profitieren können.

Voraussichtlich Ende April wird die Iserlohner Delegation Richtung USA starten.

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