Angeblicher Raub in Hohenlimburg – Täter und Opfer kannten sich

Ein seltsamer Raub in Hohenlimburg beschäftigte am Mittwochnachmittag die Polizei. Eine 15-jährige Schülerin meldete sich gegen 16.10 Uhr aus einem Geschäft an der Möllerstrasse und gab an, etwa eine Stunde zuvor in der Strasse Im Kley von einem Unbekannten gegen die Brust gestoßen worden zu sein.

Dabei hat der etwa 19 Jahre alte Täter das Handy des Mädchens ergriffen und war damit geflüchtet. Sie konnte den jungen Mann gut beschreiben und die Beamten brachten die verängstigte Schülerin nach Hause.

Wenig später rief sie von dort aus an und teilte mit, dass sie den Räuber vom Fenster aus auf der Strasse stehe. Die Polizisten trafen gegen 16.30 Uhr den Verdächtigen an, die Beschreibung passte haargenau und beim Erblicken der Beamte wollte der 19-Jährige zunächst fliehen, aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung gelang dies allerdings nicht.

Das Gesamtverhalten des jungen Mannes veranlasste die Polizisten, ihn mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus zu bringen. Im weiteren Verlauf schlug er mehrfach mit dem Kopf gegen die Wand, sodass er schließlich in einer geschlossenen Abteilung überstellt wurde.

Er hatte zwei Telefone bei sich und eins davon gehörte der 15-Jährigen. Die hatte bei der Schilderung des Vorfalls nicht die ganze Wahrheit gesagt, denn es bestand zuvor ein reger Chatverlauf zwischen den beiden Beteiligten.

Die Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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