St. Pauli feiert 3:1-Erfolg im ausverkauften Ruhrstadion

Hohenlimburg/Bochum. Der VfL Bochum 1848 hat das letzte Saisonspiel im Vonovia Ruhrstadion gegen den FC St. Pauli mit 1:3 (1:1) verloren. Damit schließt die Verbeek-Elf die Saison auf dem neunten Tabellenplatz ab.

Zum Saisonfinale vor ausverkauftem Haus schickte VfL-Coach Gertjan Verbeek die gleiche Startaufstellung wie zuletzt beim 2:1-Sieg in München ins Rennen. Die Bochumer starteten schwungvoll. Bereits in der dritten Spielminute marschierte Alexander Wurtz zielstrebig nach vorne, blieb mit seinem Schuss jedoch an Lasse Sobiech hängen. Vier Zeigerumdrehungen später fiel dann das 1:0. Nach einem langen Einwurf von Marco Stiepermann verlängerte Kapitän Patrick Fabian per Kopf zu Selim Gündüz, der acht Meter vor dem Tor völlig frei stand und das Leder aus 15 Metern Entfernung mit links in die kurze Ecke platzierte.

Kurz darauf folgte fast das 2:0, doch Wurtz scheiterte aus spitzem Winkel am Ex-Bochumer Philipp Heerwagen im FC-Kasten.  [table “30” not found /]
    Aus dem Nichts fiel stattdessen der Ausgleich für die Norddeutschen. Nach einem langen Ball setzte sich Aziz Bouhaddouz an der Eckfahne durch und brachte die Kugel flach vors Tor. Dort stand Lennart Thy bereit und ließ Manuel Riemann aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit (23.).

Der VfL zeigte sich wenig beeindruckt vom Ausgleich und hätte nach einer Eisfeld-Ecke in Person von Felix Bastians beinahe das 2:1 erzielt; der Kopfball des VfL-Verteidigers ging jedoch über den Querbalken (26.). Der erste Durchgang gehörte über weite Strecken den Blau-Weißen. Die Hanseaten fielen ausschließlich durch Konter und Standards auf.

Die erste dicke Möglichkeit in Halbzeit zwei hatte der VfL. Nach einer Ecke der Norddeutschen schalteten die Blau-Weißen schnell um, Thomas Eisfeld flankte auf Bastians, der versuchte per Kopf auf den mitgelaufenen Wurtz querzulegen, doch Heerwagen fing die Kugel ab (49.). In der 55. Spielminute jubelte dann St. Pauli. Nach einer Ecke von Ryo Miyaichi kam Sobiech am langen Pfosten nahezu unbedrängt zum Kopfball und setzte das Leder zum 2:1 in die Maschen. Der VfL antwortete mit Abschlüssen von Eisfeld (56.) und Tim Hoogland (60.), jedoch ohne Heerwagens Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Die Schlussphase begann mit einer Dreifach-Chance für die Blau-Weißen. Nach einem Freistoß von Eisfeld wurde zunächst Bastians zwei Mal beim Abschluss geblockt, dann klärte St. Pauli Nils Quaschners Kopfball auf der Torlinie (80.). Hoogland nickte eine Flanke von Gündüz denkbar knapp über das Gebälk (83.). Das Tor machten dann aber die Gäste. Der eingewechselte Maxim Leitsch köpfte Bouhaddouz an der Mittellinie genau vor die Füße. Der Angreifer schickte Thy auf die Reise, der ließ Leitsch ins Leere laufen und Riemann keine Chance – das 3:1 für die Lienen-Elf (86.). Danach war die Begegnung gelaufen.

„Für uns war das letzte Spiel so, wie eigentlich die gesamte Saison war: Wir hatten zu wenig Stabilität über 90 Minuten. Heute war das Stadion ausverkauft – schade, dass wir den Fans keine drei Punkte schenken konnten“, kommentierte Bochums Trainer Gertjan Verbeek die Abschlusspartie.

 

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