Im Spiel gegen die Kiez-Kicker ist für Bochum Kohle im Pott

Die großen Entscheidungen um Auf- oder Abstieg finden ohne den VfL Bochum statt, doch abschenken werden die Jungs von der Castroper Straße das Spiel gegen die Kiez-Kicker aus St. Pauli am kommenden Sonntag mit Sicherheit nicht. Zum einen, weil eine Saisonrekord-Kulisse im Vonovia ruhrstadion erwartet wird, zum anderen, weil noch richtig viel TV-Geld im Pott ist, das sich der VfL nur zu gern schnappen möchte, um es in die Mannschaft 2017/18 zu investieren.

Ziemlich rund lief es zuletzt für die Mannschaft von Gertjan Verbeek, denn beim TSV 1860 München gewann man am vergangenen Wochenende mit Toren von  Peniel Mlapa und Tom Weilandt mit 2:1 (1:1). Den zwischenzeitlichen Ausgleich vor über 40.000 Zuschauern in der Allianz Arena erzielte Löwen-Abwehrchef Ba. Im Heimspiel zuvor gegen die Bielefelder Arminia gab es ein 1:1 (0:1). Die Gäste aus Ostwestfalen trafen früh durch Staude (8.). Nach dem Seitenwechsel und zahlreichen Großchancen in Serie war es Selim Gündüz, der mit einer verunglückten Flanke für den hochverdienten Ausgleich sorgte (83.).

In der Vorwoche ging es sogar richtig dramatisch zu: Der VfL lag im Heimspiel gegen Dynamo Dresden zur Pause mit 0:2 hinten. Nach dem Seitenwechsel brannte die Verbeek-Elf hingegen ein regelrechtes Feuerwerk ab. Thomas Eisfeld und Marco Stiepermann (50., 51.) sorgten binnen einer Minute für den Ausgleich. Anthony Losilla (70.) und Görkem Saglam (88.) ließen die Castroper Straße anschließend beben. In Braunschweig war eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage gerissen. Die gastgebende Eintracht erzielte nach dem Seitenwechsel in Person von Christoffer Nyman die spielentscheidenden Treffer. Zunächst vollstreckte der Angreifer kurz nach Wiederbeginn, in der Schlussphase traf er im Elfmeter-Nachschuss zum 2:0-Endstand.

Im Sack hatte man da bereits die drei Zähler aus dem Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Johannes Wurtz zeigte sich hier bei einem völlig misslungenen Rückspielversuch hellwach, erlief sich die Kugel, tanzte Keeper Megyeri aus und legte quer auf den mitgelaufenen Thomas Eisfeld, der das Leder aus kurzer Distanz sicher in den Maschen unterbrachte (18.). Zuvor hatte man dreimal 0:0 gespielt – in Heidenheim, zu Hause gegen Kaiserslautern sowie beim SV Sandhausen.

Somit steht einem rauschenden Fußballfest am Sonntag, 21. Mai, 15.30 Uhr, im Vonovia Ruhrstadion nichts im Wege, wenn der 1. FC St. Pauli mit Trainer Ewald Lienen Station in Bochum macht.

 

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