Autoren-Quintett gestaltete schaurig-schöne Fantasy-Lesung in Hohenlimburger Bücherei

 

Einen schaurig-schönen Fantasyabend erlebten die Besucher vor wenigen Tagen in der Stadtbücherei Hohenlimburg. Gleich fünf Schriftsteller luden im Rahmen ihrer von Frank Schmidt moderierten Lesung dazu ein, sich mit spannenden Abenteuern eine Gänsehaut über den Rücken jagen zu lassen.

Zum Auftakt las die Erkenschwickerin Britt Glaser aus ihrem Roman „Das Herz von Arkamoor“ und entführte in die Welt des Titelhelden Fabian, in eine Zeit, in der es noch Drachen und Einhörner gab. Auf der Reise ins ferne Drachenland durchlebt er Gefahren, die ihn zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann heranreifen lassen. Ganz nebenbei findet Fabian seine große Liebe.

Halina Monika Sega, bereits zum zweiten Mal in Hohenlimburg, stellte danach sehr temperamentvoll ihr Werk „Die 11. Hexe“ vor. Darin erfährt Heldin Yvette kurz vor ihrem 11. Geburtstag von der schrulligen Kunigunde, dass sie eine weiße Hexe ist und jetzt ihren Platz im Hexenzirkel einnehmen soll. Für Yvette wird damit ihr schlimmster Albtraum Wirklichkeit. Nun steht sie vor der schweren Entscheidung, ob sie ihr Hexenerbe antreten und so für das Gute in der Welt kämpfen soll oder nicht.

Hope Cavendish aus Bottrop servierte danach Ausschnitte aus ihrer großartigen Vampirromanserie „Zeitgenossen“.

Im Mittelpunkt der Serie steht die Vampirin Gemma, die im Laufe der Jahrhunderte erfährt, was es bedeutet, unsterblich zu sein. Sie wird zur Zeitzeugin vieler historischer Ereignisse, erlebt Kriege, Entdeckungen und Revolutionen, begegnet der Liebe, dem Kampf und dem Tod. Ihre Freunde stehen ihr dabei oft zur Seite, doch ihren Weg muss Gemma letztendlich selbst finden.

Nach einer Pause, welche die Lesegemeinde mit interessanten Gesprächen am Büchertisch zubrachte, entdeckte Lara Greystone sogar eine Anhängerin aus Rheinland-Pfalz, die die weite Anreise nach Hohenlimburg auf sich genommen hatte. Die Düsseldorferin las danach kurz aus dem Roman „Voller Misstrauen geliebt“, stellte aber auch ausgiebig den Rahmen für ihren Roman vor, der sich auf dem Anwesen der Wächtervampire zuträgt. Erzählt wird die Geschichte von Josephine und Quint sowie dem fragilen Glück der Beiden zwischen Liebe und Tod.

Zum Abschluss las Lokalmatador Paul M. Hermann aus seinem neuen Roman „Blutroter Karpatenschnee“ und bewies einmal mehr, dass sich Vampirgeschichten durchaus mit viel Humor verbinden lassen, ohne dabei an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Im dritten Band der Marc-Degenhardt-Reihe gerät ein nicht-vampirischer Angestellter der Vampire in den Verdacht, der Komplize eines Bundeswehr-Soldaten zu sein, der Heroin aus Afghanistan schmuggelt. Obwohl die Anschuldigungen gegen René haltlos sind, präsentiert ihm die Kripo einen Haftbefehl. Die Vampire verhelfen René zur Flucht, und Marc macht sich auf die Suche nach den Adressaten des Heroins. Dabei gerät er in einen gefährlichen Hinterhalt…

Die Lesung der fünf Autoren, begleitet von Muse Lady Hexana, machte allen Zuhörern Appetit – nicht unbedingt auf Blut, sondern auf mehr gruseligen Lesestoff. Nach dem Ende der Vorträge war der Büchertisch zur Freude der Schriftsteller noch lange dicht umlagert.

 

 

 

Um Ihnen eine bessere Nutzung unserer Seite zu ermöglichen, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung dieser Website, stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen